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Piercing Gefahren – Infektionsgefahr

Im Grunde muss man sich um die Infektionsgefahr beim Piercer keine Gedanken machen, da es wohl kaum irgendwo hygienischer zugeht. Nur wenn der Piercer unsteril arbeiten würde, wäre man Risiken ausgesetzt. HIV/AIDS zum Beispiel, vor dieser Ansteckung haben viele Menschen Angst, aber diese Krankheit ist nur schwer übertragbar.

Der Piercer müsste dafür schon einen Menschen mit dieser Krankheit stechen und direkt danach einen Kunden mit der gleichen Nadel piercen, was er natürlich nie tun würde!

Anders sieht es mit Hepatitis auf, denn die Erreger können außerhalb des Körpers einige Wochen überlegen können. Hepatitis B und C wird aber hauptsächlich über die Blutbahn übertragen. Genau deshalb kümmert sich der Piercer um die Hygienekette. Er entsorgt die Nadel nach dem Stechen und er desinfiziert alle Oberflächen, die mit Blut in Kontakt gekommen sind. Piercer sollten sich außerdem gegen Hepatitis B impfen lassen und auch für Piercing-Fans ist diese Impfung trotz der ganzen Hygiene im Studio sehr sinnvoll. Für Hepatitis C gibt es leider keine Impfung, weshalb man auf die Hygienekette im Studio achten sollte.

 

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