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Das Piercingstudio

Als erstes steht der Wunsch des Piercings. Aber dann muss man sich natürlich für ein Studio entscheiden, wo man sich piercen lassen möchte. Natürlich fragt man sich, an wem man sich wenden soll und wie man wohl das perfekte Piercingstudio finden wird. Man fragt sich auch, welche Kriterien man auf der Suche berücksichtigen muss.

So schwer ist es aber nicht, denn man kann ja erst einmal die Freunde befragen, da in der heutigen Zeit viele Menschen ein Piercing haben. Somit wird man bestimmt einen Menschen kennen, der das eine oder andere Piercing besitzt. Es ist doch nur natürlich, dass man ehrlichen Meinungen von Freunden und Bekannten vertrauen kann, anstatt der Werbung in Zeitungen. Man kann auch die Studios anrufen und fragen, wie dort gestochen wird. In ein Schmuckgeschäft mit Ohrpistole sollte man auf keinen Fall gehen. Denn diese können gar nicht ausreichend sterilisiert werden und bringen so die Risiken von Hepatitis und anderes mit sich. Abgesehen davon, kann mit diesem Gerät das Loch nicht an der richtigen Stelle gesetzt werden. Selbst Ohrläppchen sollte man lieber beim Piercer stechen lassen.

Hat man sich denn für ein Piercingstudio entschieden, sollte man dort einen Termin vereinbaren. Auf die erste Beratung sollte man viel Wert legen und dafür bedarf es eines Termins. Auch sollte man ruhig mehrere Studios aufsuchen, sich dort beraten lassen und auch genauer umschauen. Man sollte gewisse Punkte in den Studios miteinander vergleichen, um einen Piercer zu finden, den man vertrauen kann. Um sich ein besseres Bild von allen wichtigen Faktoren machen zu können, hier einmal die Punkte, die man in den Studios beachten sollte:

–         Wie gut besucht ist das Studio? Ein gut besuchtes Studio zeigt, dass die Kunden zufrieden sind und mit Sicherheit schon öfter im Studio waren. Dennoch sollte man sich mit dem Piercer unterhalten. Wie lange macht er diese Arbeit schon? Welche Ausbildung hat er vorzuweisen? Ist sein Studio gut besucht, wird er viel Übung haben und weiß wohl genau, was zu tun ist. Zur Not darf man auch gerne fragen, ob man bei einem fremden Piercing zuschauen darf. Man kann sich wohl am besten bei der Arbeit ein Bild machen!

–         Man muss unbedingt darauf achten, dass es einen separaten Behandlungsraum und einen extra Wartebereich gibt. Nur so kann der Piercer absolute Hygiene bieten.

–         Selbstverständlich sollte im Piercingstudio auch ein Rauchverbot bestehen. Wenn es um Hygiene geht und alles steril sein soll, passt das Rauchen dort gar nicht hin!

–         Auch Tiere sollten im Studio keinen Eintritt haben, nicht weil man sie nicht mag, sondern eben wegen der Sauberkeit. Menschen- und Tierhaare sind nämlich höchst infektiös und von daher sind Tiere tabu! Sogar ein Friseur darf nicht mit im Studio sein, aber das erlebt man vielleicht auch nur zu 1 Prozent. Das Piercingstudio ist eigentlich immer ein Studio für sich!

–         Ruhe ist ein großes Gebot, wenn der Piercer sich für die Beratung keine Zeit nimmt, kann man das Studio auch schon wieder verlassen.

Der Piercer sollte sich Zeit für die Aufklärung nehmen und genau über Risiken und Verletzungsgefahren informieren. Ebenso auch über die Spätfolgen reden, denn jeder Kunde hat ein Recht darauf, dies zu wissen. Auch Punkte wie Schwangerschaft, Stillzeit, Allergien, chronische Krankheiten, Medikamente sollten ein Thema sein. Dazu sollte er auch erklären, welcher Ersteinsatz bei dem Piercing wichtig ist und aus welchen Materialien der Schmuck ist. Und auch die Information der Wechselmöglichkeiten darf nicht fehlen!

Der Piercer muss außerdem die Altersfrage klären und erläutern, dass der Altersnachweis eventuell von Nöten ist oder gar die Einverständniserklärung der Eltern. Für den Piercer ist dies bei jungen Kunden sehr wichtig, denn er kann sich ansonsten der Köperverletzung schuldig machen.

Selbstverständlich sollte der Piercer auch genau auf die Hygiene und der Sterilisation eingehen. Denn so kann er das Vertrauen der Kunden gewinnen und auch nachweisen, dass er absolut sauber arbeitet. Er sollte auch nur zu gerne die genaue Vorgehensweise beim Piercing erklären. Hat er nichts zu verbergen, wird er die Kunden durch das Studio führen und zeigen, wie was sterilisiert und eingesetzt wird.

Falls er die Betäubung anbietet, muss er auch nachweisen können, dass er einen Mediziner vor Ort hat oder eine ausgebildete Krankenschwester, die sich um die Betäubung kümmern. Denn der Piercer selbst darf keine Spritze setzen!

Auch die Nachsorge gehört zu dem Beratungsgespräch dazu. Der Piercer sollte mitteilen, an wem man sich bei Komplikationen wenden kann. Ist der Piercer sehr gut, wird er eine 24 Stunden Handynummer für den Notfall vorweisen können. Außerdem muss der Kunde  eine Anleitung für die Pflege des Piercings erhalten.

Nun kennt man die wichtigsten Faktoren die es gibt, wenn man das perfekte Studio für das Piercing sucht. Natürlich sollte man auch nach dem Preis fragen, da es genügend Studios gibt, kann man sogar den Preisvergleich für sich nutzen. Ebenso sollte man aber auch schauen, ob man mit dem Piercer wirklich zufrieden ist. Denn wenn er nicht sympathisch ist, bringt auch das sauberste Studio nichts.

 

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