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Zungenpiercing – Kosten Schmerzen Heilungszeit

Zungenpiercing Infos – Kosten Schmerzen Heilungszeit

Das Zungenpiercing gehört zu der Körpergestaltung, bei dem der Schmuck eben durch die Zunge gestochen wird. Meistens wird dieses Piercing vertikal in der Mitte der Zunge getragen, das mit einem Stab, der eine Kugel beinhaltet und Barbell genannt wird!

Ein Zungenpiercing ist ein durch die Zunge gestochenes Schmuckstück. Gewöhnlich handelt es sich dabei um ein vertikal in der Mitte der Zunge platziertes Piercing. Mehrere symmetrisch angeordnete Piercings in der Zunge oder der Lippe werden als Venom-Piercings bezeichnet.

Der Piercer muss beim Stechen darauf achten nicht das Zungenbändchen zu verletzen mit dem die Zunge am Unterkiefer verwachsen ist. Auch muss darauf geachtet werden dass die Position des Piercings nicht dazu führen kann die Zähne zu beschädigen.

Während ein Piercing in der Mitte der Zunge zwischen den beiden Zungenmuskeln verläuft wird ein Piercing außerhalb der Mitte direkt durch einen der Muskeln gestochen und sollte daher nur von erfahrenen Piercern durchgeführt werden.

Richtig gestochen ist das Piercing selber gar nicht so schmerzhaft wie oft angenommen wird. In den darauffolgenden 3-7 Tagen kann es jedoch stark anschwellen weshalb beim Stechen ein Barbell mit Überlänge eingesetzt werden sollte.

Nachdem die Schwellung abgeklungen ist sollte dieser durch einen kürzeren Stift ausgetauscht werden um den Tragekomfort zu erhöhen und das Risiko von Zahnbeschädigungen zu minimieren

Die Geschichte des Zungenpiercings

Das Zungenpiercing ist in vielen Kulturen ein religiöses Ritual. Aus dem 16. Jahrhundert ist bekannt, dass das Durchstechen der Zunge als Opfergabe für die innerliche Reinigung galt.

In Phuket, einer Stadt in Thailand wird schon seit 1825 jedes Jahr ein Festival ausgeführt, wo die Teilnehmer in Trancezuständen versetzt werden und ihnen dann Äste, Eisenstangen und andere Dinge durch Zunge und Körperteile gestochen werden.

Auch in Malaysia gibt es so ein ähnliches fest und das immer Anfang des Jahres. Als Modeschmuck wird das Zungenpiercing seit 1978 getragen, musste sich aber erst einmal durchsetzen, was in den 1990er Jahren geschehen ist.

Das Stechen des Zungenpiercings

Der Piercer sticht das Zungenpiercing in der Regel im Sitzen, damit er besser arbeiten kann. Erst werden Ein- und Austrittsstelle markiert, dann wird mit einer Klemmzange fixiert, bevor das Piercing mit einem peripheren Venenkatheter gestochen wird.

Beim Stechen muss auf das Zungenbändchen geachtet werden, wie auch auf den korrekten Sitz des Piercings, damit die Zähne nicht beschädigt werden. Nach dem Stechen kann es bis zu acht Tagen zu einer Schwellung der Zunge kommen, die recht extrem sein kann. Es wird meist ein Barbell mit Überlänge eingesetzt, damit der Schmuck der geschwollenen Zunge nicht schadet.

Heilungszeit des Zungenpiercings

Die Heilung eines Zungenpiercings beträgt gewöhnlich 3-6 Wochen. Auf Alkohol und Nikotin sollte während dieser Zeit verzichtet werden. Die Nahrungsaufnahme ist während der ersten Tage oft schmerzhaft.

Daher ist es empfehlenswert kleinere Portionen zu sich zu nehmen oder auf flüssige Nahrung umzusteigen. Nach dem Essen sollte der Mund ausgespült werden. Viel Flüssigkeit, besonders vor dem Schlafengehen, kann eine Schwellung minimieren.

Das Piercing sollte, wenn überhaupt, nur mit gewaschenen Händen angefasst werden. Oralen Kontakt mit Körperflüssigkeiten gilt es während der Heilungsphase zu vermeiden. Zu viel Pflege und Reinigung kann das Piercing reizen und die Heilungsdauer verlängern.

Wenn die Schwellung nach dem Stechen abgeklungen ist, kann der lange Barbell gegen einen kürzeren Stift getauscht werden. Die gesamte Heilung des Zungenpiercings dauert zwischen 3 und 6 Wochen.

Aber man muss während dieser Zeit auf Alkohol und das Rauchen verzichten. Und kurz nach dem Piercing sollte man zu Flüssignahrung greifen, weil feste Nahrung schmerzen kann. Nach dem Essen muss der Mund unbedingt ausgespült werden und man sollte das Piercing nicht anfassen, so lange es noch geschwollen ist.

Zungenpiercing Kosten

Die Kosten für ein Zungenpiercing belaufen sich in der Regel zwischen 40 und 60 Euro. In den Kosten sollten ein Erstpiercing (Piercingschmuck) enthalten sein. Das verwendete Material des Zungenpiercing sollte aus folgenden Material sein:

  • Bioplast
  • PTFE
  • Titan

Später nach der Verheilung kann auch anderes Material, wie Chirurgenstahl verwendet werden.

Die Preise für den Schmuck betragen ca. 10 bis 20 Euro. Wir empfehlen die Verwendung von Titan.

Zungenpiercing Gefahr

Viele größere Blutgefäße in der Zunge machen dieses Piercing recht kompliziert weshalb ausdrücklich darauf hingewiesen wird es nur von erfahrenen Piercern durchführen zu lassen.

Durch Sprechen oder Essen können die Zähne zerstört werden. Dieses Risiko kann durch die richtige Position des Stichkanals, so wie die richtige Länge des Schmucks minimiert werden.

Bei zu kurzem Schmuck kann das Piercing bei einer Schwellung in die Zunge hineinwachsen. Das Sprechen kann durch die Schwellung beeinträchtigt werden.

Nach der Heilung normalisiert sich dies gewöhnlich wieder, der Schmuck kann allerdings weiterhin zur Beeinträchtigung der Zungenbewegung führen.

Entzündung beim Zungenpiercing

Es kann durch das Stechen eines Piercings zu Entzündungen kommen, das kann mehre Ursachen haben, durch Unsterilen Erstpiercingschmuck, Bakterielle Infektion der Wunde, Falscher Piercingschmuck, oder auch eine Allergische Reaktion auf das verwendete Schmuck Material.

Daher ist zu Prüfen, was für eine Entzündung vorliegt, eine Bakterielle Infektion oder eine Allergische Reaktion. So sollte Schnellstmöglich, die Entzündung beim Piercing Studio abgeklärt werden, sollte keine Besserung eintreten, sollte unbedingt ein Arzt aufgesucht werden.

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Jan Oliver Fricke
Als Inhaber und Autor beschäftige ich mich seit Jahren mit dem Thema Körperkunst - Speziel mit dem Thema Tattoo und Piercing.