Traditionelle Piercings in Ostafrika: Ein Einblick in die Kulturen der Stämme
Traditionelle Piercings in Ostafrika: Ein Einblick in die Kulturen der Stämme

Traditionelle Piercings in Ostafrika: Ein Einblick in die Kulturen der Stämme

Ostafrika, eine Region von unermesslicher kultureller Vielfalt und reicher Geschichte, beheimatet einige der ältesten und faszinierendsten Gesellschaften der Welt. Von den weitläufigen Ebenen Kenias und Tansanias bis zu den hochgelegenen Regionen Äthiopiens, umfasst Ostafrika eine Vielzahl von Ethnien, Sprachen und Traditionen, die es zu einem Schmelztiegel kultureller Expression machen. In dieser vielfältigen kulturellen Landschaft spielen Piercings eine signifikante Rolle, die weit über die bloße Körperdekoration hinausgeht.

Die Bedeutung von Piercings in traditionellen Gesellschaften Ostafrikas ist tief verwurzelt in den sozialen, spirituellen und kulturellen Dimensionen des täglichen Lebens. Piercings dienen nicht nur als Schönheitsmerkmale, sondern auch als Ausdruck von Identität, Zugehörigkeit, Reife und Status. Sie fungieren als sichtbare Zeichen wichtiger Lebensübergänge, wie Pubertät, Eheschließung oder die Übernahme von Führungsrollen innerhalb der Gemeinschaft. Diese Praktiken, über Generationen weitergegeben, spiegeln die Werte und Überzeugungen der Gesellschaft wider und helfen, das kulturelle Erbe zu bewahren.

In ostafrikanischen Stämmen, wie den Maasai, Samburu, und Turkana, sind Piercings ein integraler Bestandteil der kulturellen Identität. Sie symbolisieren nicht nur Schönheit und Stolz, sondern dienen auch als Mittel zur Kommunikation sozialer Botschaften und historischer Erzählungen. Die spezifischen Muster, Platzierungen und Materialien der Piercings können viel über den Träger verraten, einschließlich seines Alters, Geschlechts, sozialen Status und sogar seiner familiären Abstammung.

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Diese tiefgreifende Verbindung zwischen Piercings und kultureller Identität in Ostafrika lädt uns ein, die reiche Symbolik und die Geschichten hinter diesen Praktiken zu erkunden. Indem wir die Bedeutung von Piercings in diesen traditionellen Gesellschaften verstehen, gewinnen wir nicht nur Einblicke in ihre einzigartige Kultur, sondern erkennen auch die universelle Bedeutung von Körperschmuck als Mittel der persönlichen und kollektiven Ausdrucksform.

Historischer Hintergrund

Der Ursprung der Piercing-Traditionen in Ostafrika lässt sich weit in die Vergangenheit zurückverfolgen, bis in eine Zeit, in der der Körperschmuck und die damit verbundenen Rituale tief in das soziale und spirituelle Leben der Gemeinschaften eingebettet waren. Diese Praktiken sind nicht nur ein Ausdruck ästhetischer Vorlieben, sondern auch ein Spiegelbild der engen Beziehung zwischen Mensch, Natur und dem spirituellen Universum, die für viele traditionelle ostafrikanische Gesellschaften charakteristisch ist. Es wird angenommen, dass Piercings ursprünglich dazu dienten, Schutz vor bösen Geistern zu bieten, soziale Reife zu signalisieren oder den Übergang zu einem neuen Lebensabschnitt zu markieren.

Über die Jahrhunderte hinweg hat die Entwicklung der Piercing-Praktiken in Ostafrika eine bemerkenswerte Vielfalt und Anpassung erfahren. Mit der Zeit und durch den Einfluss von Handel, Migration und kulturellem Austausch mit anderen Regionen und Völkern, haben sich die Techniken, Materialien und symbolischen Bedeutungen dieser Körperkunst weiterentwickelt. Metalle wie Gold, Silber und Kupfer, die durch Handel erworben wurden, fanden ebenso Verwendung wie natürliche Materialien, darunter Knochen, Hörner, Holz und Elfenbein, die traditionell genutzt wurden.

Die Entwicklung der Piercing-Praktiken spiegelt auch Veränderungen in sozialen Strukturen, religiösen Überzeugungen und ästhetischen Werten wider. Während einige Piercing-Formen beibehalten wurden, um die Zugehörigkeit zu einer bestimmten ethnischen oder sozialen Gruppe zu signalisieren, adaptierten andere Gemeinschaften ihre Praktiken, um neuen sozialen Realitäten oder Modetrends gerecht zu werden. Trotz dieser Veränderungen blieb die grundlegende Bedeutung der Piercings als Ausdruck von Identität und Zugehörigkeit weitgehend erhalten.

In der modernen Ära werden traditionelle Piercings von vielen ostafrikanischen Völkern immer noch praktiziert, sowohl als Bewahrung des kulturellen Erbes als auch als persönliche Wahl. Allerdings stehen diese Traditionen heute vor neuen Herausforderungen und Einflüssen, darunter die Globalisierung und die zunehmende Digitalisierung, die eine Neubewertung und manchmal auch eine Anpassung traditioneller Werte und Praktiken erforderlich machen.

Die Bewahrung und Fortführung der Piercing-Traditionen in Ostafrika ist somit ein dynamischer Prozess, der die Fähigkeit dieser Kulturen zur Anpassung an veränderte Umstände unter Bewahrung ihrer einzigartigen Identität und ihres reichen kulturellen Erbes widerspiegelt. Diese historische und kulturelle Reise der Piercings zeigt die tiefe Verwurzelung dieser Praktiken in den Lebensweisen der Menschen und ihre anhaltende Bedeutung in einer sich ständig wandelnden Welt.

Die Rolle von Piercings in ostafrikanischen Stämmen

In den traditionellen Gesellschaften Ostafrikas spielen Piercings eine zentrale Rolle, die weit über die reine Körperverzierung hinausgeht. Sie sind tief in den kulturellen, sozialen und spirituellen Lebensweisen der Gemeinschaften verwurzelt. Insbesondere bei den Stämmen der Maasai, Samburu und Turkana ist die Praxis des Piercings ein reiches Feld symbolischer Bedeutungen und sozialer Funktionen.

Maasai

Bei den Maasai, einem der bekanntesten nomadischen Völker Ostafrikas, sind Ohrläppchen-Piercings ein wesentlicher Bestandteil ihrer Identität und Schönheit. Die Dehnung der Ohrläppchen, oft mittels Einsätzen wie Perlen oder anderen Materialien, dient nicht nur als Schönheitsideal, sondern auch als Ausdruck der sozialen Reife und des Status innerhalb der Gemeinschaft. Männer und Frauen tragen diese Piercings, wobei die Größe und die Art der Schmuckstücke variieren können, um unterschiedliche Lebensphasen oder Errungenschaften zu markieren.

Samburu

Ähnlich wie die Maasai, legen auch die Samburu, die eng mit den Maasai verwandt sind, großen Wert auf Piercings und Körpermodifikationen als Ausdruck ihrer kulturellen Identität. Piercings, insbesondere an den Ohren, sind ein wichtiger Bestandteil der Übergangsriten, die Jugendliche zu vollwertigen Mitgliedern der Gesellschaft machen. Diese Praktiken sind eng mit Glaubensvorstellungen und Werten verbunden, die die Harmonie mit der natürlichen und spirituellen Welt betonen.

Turkana

Die Turkana, ein weiterer nomadischer Stamm im Norden Kenias, nutzen Piercings ebenfalls als wichtige kulturelle Ausdrucksform. Bei den Turkana ist es üblich, dass sowohl Männer als auch Frauen Piercings tragen, wobei die Platzierung und das Design der Piercings spezifische Bedeutungen haben können, die mit Alter, Geschlecht und sozialem Status zusammenhängen. Lippen- und Ohrläppchenpiercings sind besonders verbreitet und werden oft mit einzigartigen Schmuckstücken wie Holzplatten oder Perlen verziert.

Unterschiedliche Piercing-Arten und deren kulturelle Bedeutung

Die Vielfalt der Piercing-Arten in diesen Stämmen reicht von einfachen Durchstechungen bis hin zu komplexen Modifikationen und Dehnungen. Jede Form und Platzierung des Piercings trägt eine eigene Bedeutung und reflektiert unterschiedliche Aspekte der kulturellen Werte und des sozialen Lebens.

  • Ohrläppchen-Dehnungen symbolisieren oft soziale Reife und Bereitschaft für Ehe oder Führungsrollen.
  • Nasenpiercings können mit spiritueller Bedeutung oder Schutz verbunden sein.
  • Lippenpiercings, insbesondere bei den Turkana, können den sozialen Status oder die Zugehörigkeit zu einer bestimmten Altersgruppe signalisieren.

Diese Praktiken sind nicht statisch, sondern entwickeln sich weiter und passen sich an veränderte gesellschaftliche Bedingungen an. Trotz des Wandels bleibt die grundlegende Funktion der Piercings als Träger kultureller Identität und Tradition bestehen. Sie dienen als lebendige Erinnerungen an die Geschichte, die Werte und die Zugehörigkeit zu einer Gemeinschaft, die tief in den Traditionen Ostafrikas verwurzelt ist.

Piercing-Techniken und Materialien

In den traditionellen Gesellschaften Ostafrikas sind die Techniken und Materialien für Piercings nicht nur aus praktischer Sicht von Bedeutung, sondern tragen auch tiefe symbolische Bedeutungen. Diese Methoden und Materialien spiegeln das kulturelle Erbe, den künstlerischen Ausdruck und die spirituellen Überzeugungen der Gemeinschaften wider.

Traditionelle Methoden und Werkzeuge für Piercings

Die traditionellen Techniken zum Durchführen von Piercings variieren zwischen den verschiedenen Stämmen, basieren jedoch häufig auf einfachen, aber effektiven Methoden, die über Generationen weitergegeben wurden. Diese umfassen:

  • Manuelle Durchstechung: Mit spitzen Gegenständen wie Dornen, kleinen Knochen oder speziell geschärften Hölzern. Diese Methode erfordert Geschick und ein tiefes Verständnis der Heilungsprozesse, um Infektionen zu vermeiden.
  • Dehnung: Ein langsamer Prozess, bei dem das Piercing schrittweise erweitert wird, indem immer größere Objekte eingesetzt werden. Dies wird oft bei Ohrläppchenpiercings angewandt und kann über Jahre hinweg fortgesetzt werden.
  • Schnitte oder Kerbungen: In einigen Fällen werden zusätzlich zu den Durchstechungen kleine Schnitte oder Kerbungen vorgenommen, um bestimmte Formen oder Muster zu erzeugen, die eine zusätzliche symbolische Bedeutung haben.

Verwendete Materialien und deren symbolische Bedeutung

Die Auswahl der Materialien für Piercings und den dazugehörigen Schmuck ist tief in den Traditionen und dem Glauben der ostafrikanischen Stämme verwurzelt. Jedes Material hat seine eigene Bedeutung und wird oft aufgrund seiner ästhetischen, heilenden oder spirituellen Eigenschaften ausgewählt.

  • Natürliche Materialien: Zu den traditionell verwendeten Materialien gehören Knochen, Holz, Stein, Elfenbein und Hörner. Diese Materialien sind nicht nur wegen ihrer Verfügbarkeit beliebt, sondern auch, weil sie als natürlich und mit der Erde verbunden angesehen werden. Sie symbolisieren die Verbindung zur Natur und den Ahnen.
  • Metalle: Obwohl traditionelle Gesellschaften zunächst begrenzten Zugang zu Metallen hatten, wurden Materialien wie Gold, Silber und Kupfer mit der Zeit und durch Handelsbeziehungen zugänglicher. Metalle werden oft wegen ihrer Langlebigkeit und ihres Glanzes geschätzt und können Reichtum, Status oder besondere spirituelle oder heilende Kräfte symbolisieren.
  • Perlen und Farbstoffe: Perlen, oft in lebhaften Farben, werden nicht nur als Schmuck verwendet, sondern tragen auch symbolische Bedeutungen, die mit sozialem Status, ethnischer Zugehörigkeit oder bestimmten Lebensereignissen verbunden sein können. Farben spielen eine wichtige Rolle bei der Vermittlung spezifischer Botschaften oder Werte.

Die Auswahl und Kombination dieser Materialien in Piercings und Körperschmuck ist ein Ausdruck individueller Identität und kollektiver Zugehörigkeit. Sie dient nicht nur der äußeren Verschönerung, sondern auch der Kommunikation tieferer Bedeutungen und der Verankerung des Individuums in seiner kulturellen und spirituellen Landschaft.

Zeremonien und Rituale

In den traditionellen Kulturen Ostafrikas sind Piercings oft eng mit Zeremonien und Ritualen verbunden, die den Übergang zwischen verschiedenen Lebensphasen markieren. Diese Praktiken sind tief in den Glaubenssystemen und sozialen Strukturen der Gemeinschaften verankert und dienen dazu, Individuen auf ihre neuen Rollen innerhalb der Gesellschaft vorzubereiten und zu begrüßen.

Beschreibung spezifischer Piercing-Zeremonien bei verschiedenen Stämmen

  • Maasai-Initiationsrituale: Bei den Maasai ist das Piercing der Ohrläppchen Teil der Initiation von Jungen und Mädchen ins Erwachsenenalter. Diese Zeremonie, bekannt als “Emuratare”, ist ein zentrales Ereignis im Leben eines Maasai und markiert den Übergang vom Kind zum Krieger (Moran) bzw. zur Ehefähigkeit für Mädchen. Das Durchstechen und Dehnen der Ohrläppchen wird als Akt der physischen und spirituellen Reinigung angesehen und bereitet die Initianden auf ihre neuen sozialen Rollen und Verantwortlichkeiten vor.
  • Samburu-Übergangsriten: Ähnlich wie bei den Maasai, durchlaufen auch Samburu-Jugendliche ein Initiationsritual, das Piercings einschließt. Diese Praktiken sind Teil eines umfassenderen Systems von Riten, die mit Mut, Schönheit und der Übernahme von Erwachsenenpflichten verbunden sind. Für Samburu-Männer und -Frauen symbolisieren die Piercings die Zugehörigkeit zu ihrer Altersgruppe und ihren Status innerhalb der Gemeinschaft.
  • Turkana-Schmucktraditionen: Bei den Turkana sind Piercings und der damit verbundene Körperschmuck integraler Bestandteil von Hochzeitszeremonien und anderen wichtigen sozialen Ereignissen. Die Art und Weise, wie Piercings getragen werden, kann Informationen über die familiäre Linie, den sozialen Status oder die erreichten Lebensmeilensteine des Trägers preisgeben.

Alter, Geschlecht und sozialer Status in Bezug auf Piercings

  • Alter: Piercings markieren oft den Übergang von einer Lebensphase zur nächsten. Bei Jugendlichen können sie das Erreichen der Pubertät oder der Erwachsenenreife symbolisieren, während sie bei Älteren Respekt und Weisheit anzeigen können.
  • Geschlecht: Die Art und Platzierung von Piercings kann zwischen Männern und Frauen variieren, wobei bestimmte Designs oder Schmuckstücke speziell einem Geschlecht vorbehalten sind. Diese Unterschiede spiegeln oft geschlechtsspezifische Rollen und Verantwortlichkeiten innerhalb der Gemeinschaft wider.
  • Sozialer Status: Piercings können auch den sozialen Status oder die Zugehörigkeit zu einer bestimmten sozialen oder spirituellen Gruppe anzeigen. Bei einigen Stämmen können bestimmte Piercings oder Schmuckstücke Führungsrollen, Heilungsfähigkeiten oder besondere Errungenschaften kennzeichnen.

Diese Zeremonien und die damit verbundenen Piercings dienen nicht nur der ästhetischen Verschönerung, sondern auch der sozialen Integration, der spirituellen Reinigung und der Verstärkung der Bindungen innerhalb der Gemeinschaft. Sie sind ein lebendiger Ausdruck der kulturellen Identität und der tiefen Verbindung zwischen Individuum und Gemeinschaft in den traditionellen Gesellschaften Ostafrikas.

Moderne Einflüsse und Erhalt der Tradition

Die Globalisierung hat tiefgreifende Auswirkungen auf traditionelle Kulturen weltweit, einschließlich der Gemeinschaften in Ostafrika. Während diese Veränderungen neue Möglichkeiten und Herausforderungen mit sich bringen, haben sie auch einen bemerkenswerten Einfluss auf die traditionellen Piercing-Praktiken und die Bemühungen um den Erhalt der kulturellen Identität.

Einfluss der Globalisierung auf traditionelle Piercing-Praktiken

Die Globalisierung hat zu einer erhöhten Exposition und einem Austausch zwischen verschiedenen Kulturen geführt, was in einer beispiellosen Vermischung von Traditionen resultiert. In Bezug auf Piercings bedeutet dies:

  • Veränderung der Ästhetik: Traditionelle Designs und Bedeutungen können sich verändern, da sie mit globalen Schönheitsidealen und Modetrends verschmelzen. Dies kann zu einer Abnahme der Nutzung traditioneller Materialien und Techniken führen.
  • Zugang zu neuen Materialien und Techniken: Die Globalisierung ermöglicht den Zugang zu modernen Piercing-Methoden und -Materialien, was die Sicherheit und Hygiene verbessern kann. Gleichzeitig kann dies jedoch die traditionellen Methoden in den Hintergrund drängen.
  • Wertschätzung und Aneignung: Während einerseits ein gesteigertes internationales Interesse an traditionellen Kulturen und Praktiken zu einer größeren Wertschätzung führen kann, birgt es andererseits die Gefahr der kulturellen Aneignung, bei der Oberflächenelemente ohne Verständnis der tieferen Bedeutungen übernommen werden.

Bemühungen zur Bewahrung der kulturellen Identität

Angesichts dieser Herausforderungen haben Gemeinschaften und Individuen verschiedene Strategien entwickelt, um ihre kulturelle Identität zu bewahren und zu stärken:

  • Bildung und Sensibilisierung: Durch die Aufklärung sowohl innerhalb der Gemeinschaften als auch in der breiteren Öffentlichkeit über die Bedeutung und den Wert traditioneller Piercings tragen viele dazu bei, ein Bewusstsein für die Notwendigkeit ihrer Erhaltung zu schaffen.
  • Integration und Anpassung: Einige Gemeinschaften haben Wege gefunden, traditionelle Praktiken in die moderne Welt zu integrieren, indem sie sie anpassen, ohne ihre Kernbedeutungen und -werte zu verlieren. Dies kann die Verwendung traditioneller Techniken und Materialien in neuen, zeitgemäßen Designs umfassen.
  • Förderung des kulturellen Erbes: Festivals, Workshops und Museumsausstellungen sind Beispiele dafür, wie traditionelle Piercings und andere kulturelle Praktiken gefördert und gefeiert werden können. Diese Veranstaltungen bieten eine Plattform für den Austausch und das Verständnis zwischen verschiedenen Kulturen.
  • Rechtlicher Schutz: In einigen Fällen können gesetzliche Maßnahmen dazu beitragen, traditionelle Kulturen und Praktiken vor Ausbeutung und unangemessener Aneignung zu schützen. Dies schließt auch die Sicherung geistigen Eigentums und traditionellen Wissens mit ein.

Die Bewahrung der kulturellen Identität in einer sich schnell verändernden Welt ist eine komplexe Herausforderung, die Sensibilität, Kreativität und Engagement erfordert. Durch die Kombination traditioneller Werte mit modernen Möglichkeiten können Gemeinschaften in Ostafrika und anderswo ihre einzigartigen kulturellen Ausdrucksformen für zukünftige Generationen lebendig halten.

Häufig gestellte Fragen zum Thema traditionelle Piercings in ostafrikanischen Stämmen

1. Kann ich mir ein traditionelles Piercing im Stil der ostafrikanischen Stämme machen lassen?

Antwort: Während es möglich ist, sich von den traditionellen Piercing-Stilen ostafrikanischer Stämme inspirieren zu lassen, ist es wichtig, dies mit Respekt und Bewusstsein für die kulturelle Bedeutung dieser Praktiken zu tun. Bevor Sie sich für ein solches Piercing entscheiden, informieren Sie sich über dessen Ursprung, Bedeutung und die damit verbundenen Traditionen. Es ist auch empfehlenswert, einen Künstler zu wählen, der sich mit der kulturellen Bedeutung dieser Piercings auskennt und diese respektiert. Denken Sie daran, dass es um mehr als nur Ästhetik geht; es handelt sich um einen tief verwurzelten Teil der Identität und des Erbes einer Gemeinschaft.

2. Wie pflege ich mein Piercing, um Infektionen zu vermeiden?

Antwort: Die richtige Pflege ist entscheidend, um Infektionen bei jedem Piercing zu vermeiden. Folgen Sie stets den Anweisungen Ihres Piercers zur Nachsorge, die typischerweise das regelmäßige Reinigen des Piercings mit einer Salzlösung und das Vermeiden unnötiger Berührungen umfassen. Verwenden Sie saubere Hände, um das Piercing zu berühren, und vermeiden Sie das Schwimmen in öffentlichen Gewässern, bis das Piercing vollständig verheilt ist. Achten Sie darauf, den Bereich trocken und sauber zu halten und beobachten Sie ihn auf Anzeichen einer Infektion, wie Rötungen, Schwellungen oder ungewöhnliche Entladungen.

3. Wie finde ich einen Piercer, der sich mit traditionellen Techniken auskennt?

Antwort: Die Suche nach einem Piercer, der Erfahrung mit traditionellen Piercing-Techniken hat, erfordert etwas Recherche. Beginnen Sie mit der Suche nach Studios, die sich auf ethnische oder kulturelle Piercings spezialisiert haben, und prüfen Sie deren Portfolios, um die Qualität und Vielfalt ihrer Arbeit zu beurteilen. Es kann auch hilfreich sein, Bewertungen zu lesen und eventuell mit früheren Kunden über ihre Erfahrungen zu sprechen. Zögern Sie nicht, den Piercer nach seiner Erfahrung mit traditionellen Piercing-Praktiken zu fragen und welche Maßnahmen er ergreift, um die Authentizität und den Respekt gegenüber der Kultur zu wahren.

4. Gibt es ethische Bedenken, die ich beachten sollte, wenn ich mich für ein traditionelles Piercing entscheide?

Antwort: Ja, beim Entscheid für ein traditionelles Piercing, das tief in einer bestimmten Kultur verwurzelt ist, sollten ethische Überlegungen berücksichtigt werden. Es ist wichtig, Sensibilität und Respekt für die Kultur zu zeigen, aus der das Piercing stammt, und sich bewusst zu sein, dass bestimmte Symbole und Praktiken eine spezifische Bedeutung haben können, die außerhalb ihrer ursprünglichen Kontexte verloren gehen kann. Informieren Sie sich gründlich über die Traditionen und vermeiden Sie kulturelle Aneignung, indem Sie Designs wählen, die keine heiligen oder tief spirituellen Bedeutungen haben, es sei denn, Sie gehören zu dieser Kultur oder haben die Erlaubnis, sie zu tragen.

5. Wie trage ich zur Erhaltung der traditionellen Piercing-Kulturen bei, ohne sie unangemessen zu nutzen?

Antwort: Der beste Weg, traditionelle Piercing-Kulturen zu unterstützen, ohne sie unangemessen zu nutzen, ist die Förderung des kulturellen Austauschs und Verständnisses. Dies kann durch Bildung, das Teilen von Informationen über die Kulturen und das Unterstützen von Kunsthandwerkern und Praktizierenden aus diesen Gemeinschaften geschehen. Wenn Sie Schmuck oder Dienstleistungen kaufen, wählen Sie Anbieter, die authentisch sind und die Gemeinschaften direkt unterstützen. Engagieren Sie sich in Dialogen über kulturelle Praktiken mit Respekt und Offenheit und nutzen Sie Plattformen, um das Bewusstsein für die Bedeutung und Schönheit dieser Traditionen zu schärfen, ohne sie für kommerzielle Zwecke auszubeuten.

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