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Piercing in der Gesellschaft

In der heutigen Zeit ist ein Piercing ja schon fast etwas ganz Normales, die meisten Menschen sehen darüber hinweg. Je nach Piercing und Schmuck, kann man seine Umwelt aber auch verzaubern oder aber erschrecken. Sprich: Man kann positive und negative Reaktionen erhalten, darauf muss man sich einstellen.

Also muss man, wenn man sich piercen lässt, auch mit den Reaktionen leben müssen und können.

Ältere Menschen sind oft entsetzt und werden einem vielleicht ansprechen, das ist die Kehrseite der Medaille. Jüngere Leute können einen bewundern, was natürlich stolz macht. Man kann leider als Perverser bezeichnet werden, ebenso können einige Leute auch denken, man wäre kriminell. Man sollte sich mit diesen Gedanken befassen, bevor man sich piercen lässt. Anderseits kann man sich bei zu vielen negativen Reaktionen und dem eigenen Bereuen, ja schnell von dem Piercing verabschieden. Aber wichtig ist schon, dass man hinter seine Entscheidung steht. Zum Glück sind ja auch die Zeiten vorbei, wo gepiercte Ohrlöcher im Ohr eines Mannes dafür standen, dass er das gleiche Geschlecht mag. Und auch die meisten Schulen haben mittlerweile mit dem Piercing keine Probleme. Anders ist es natürlich im Beruf!

Man sollte immer bedenken, dass manche Meinungen vielleicht wirklich egal sind. Andere Meinungen muss man sich aber anhören und diese auch beachten, weil sie sonst Konsequenzen mit sich bringen könnten. So zum Beispiel bei den Eltern oder dem Arbeitsgeber. Manche Eltern drohen damit, dass Kind vor die Tür zu setzen, wenn es sich piercen lässt oder es nie wieder ins Haus zu lassen. Nicht allen Eltern muss man dies glauben, aber manche haben ihr Wort in der Tat gehalten. Zum Glück sind aber nicht alle Eltern so, die Liebe zu dem eigenen Kind ist stärker und sie gewöhnen sich schnell an den Anblick. Übrigens müssen nicht immer alle Eltern entsetzt sein, es kann auch durchaus sein, dass Mama oder Papa sich sogar selbst ein Piercing stechen lassen. Und wenn nicht, könnte man sich bei zu viel Abneigung ja auch einigen, zu Hause das Piercing herauszunehmen oder auch, wenn man zu Besuch kommt. Selbst in der Partnerschaft kann ein Piercing Probleme mit sich bringen, so könnte der Partner das Piercing ohne Absprache oder trotz Ablehnung stechen zu lassen, als Vertrauensbruch sehen. Von daher sollte man auf jeden Fall erst einmal darüber sprechen, damit man keine Streitigkeiten bekommt.

Die Folgen im Berufsleben können wohl die Schlimmsten sein und gerade deshalb sollte man sich vor dem Stechen mit dem Vorgesetzten absprechen. Der Arbeitgeber kann sehr wohl entscheiden, ob man am Arbeitsplatz gepierct sein darf oder nicht. Wenn man das Piercing unter Kleidung verstecken kann, muss man natürlich nicht mit dem Chef sprechen. So lange es nicht zu sehen ist, spielt dieses Piercing auch keine Rolle. Aber ein offenes Piercing was jeder sehen kann, darf der Chef verbieten. Gerade wenn Kundenkontakt gegeben ist, ob nun in der Bank, im Autohaus, im Supermarkt oder anderes. Der Chef kann bestimmen, dass man sich branchenüblich kleidet und auch ansonsten so erscheint, was Haare, Tattoos und Piercings anbelangt. Man sollte also auf jeden Fall das Gespräch suchen, damit es keine bösen Überraschungen gibt!

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