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Piercing Maya und Azteken

Mittelamerika war eine Hochburg des Piercings, gerade im heutigen Mexiko, bevor die spanischen Konquistadoren durch Land gezogen sind und gemordet und Brände gelegt haben, gab es viele weit entwickelte Hochkulturen, über die man immer noch zu wenig weiß. Es steht auf jeden Fall fest, dass sie ein intensives Bedürfnis zur Ornamentation hatten.

Außerdem gab es eine lange Tradition von Ritualen, die recht blutig waren, sie auch von Menschenopfern und sogar Kanabalismus.

Eroberer im 16. Jahrhundert berichteten auch von permanenten Piercings von Zunge, Ohren, Wangen und sogar den Genitalien. Somit gab man sein eigenes Blut als Opfer für die Götter. Es gibt einige erhaltene Steinreliefs, die von den Blutopfern berichten, die als Nahrung für die Götter und für die Selbstreinigung erbracht wurden. Man durchstach damals mit Dornen, Ahlen und auch Obidianmessern die Körperstelle, und mit einem Seil wurde die Öffnung für eine bestimmte Dauer offen gehalten, damit man das ausströmende Blut sammeln konnte. Es gab aber auch Stämme, bei denen die Körpermodifikation zur Einschüchterung des Feindes erbracht wurde oder auch für Schmuck. Sogar Steinkulturen der Olmeken, die über 3000 Jahre zurückreichen, zeigen die geweiteten Ohrläppchen und das extrem.

Ebenso wird von huaxtekischen Kriegern im 16. Jahrhundert berichtet, die Septumringe trugen, die eine immens Größe vorzuweisen hatten. Und auch schon im Babyalter trug man spitzgefeilte Zähne und ähnliches. Auch die Zapoteken, Totonaken, Tarskesen und auch Aztken trügen schon Ohrtummel die gedehnt wurden und ebenso auch Lippenplöcke. Alles in verschiedenen Varianten und sehr beeindruckend. Dabei waren Material und Ausführung des Piercings immer abhängig von der gesellschaftlichen Stellung. Heute gibt es einige Museen in den verschiedensten Städten, darunter auch Berlin und Mexiko-City, wo man sich die Piercingstücke von damals anschauen kann. Ob nun einfache Scheiben aus Ton oder hakenförmige Stäbe aus verschiedenen Materialien.

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