Blackwork Tätowierungen Stil Bedeutung Kunst
Blackwork Tätowierungen Stil Bedeutung Kunst Nejron Photo/shutterstock.com

Was sind Blackwork Tattoos?

Unter Blackworks versteht man vollflächig in schwarz tätowierte Tribals. Grautöne werden nicht verwendet. Blackworks sehen aus wie schwarze Scherenschnitte. Es gibt natürlich nicht nur grosse schwarze Flächen sondern auch filigrane Linien-Verbindungen oder Muster. Sie bestehen aus Kombinationen von Flächen und Linien. Das Blackwork ist allerdings in seiner klassischen Form schwarz und betont die Anatomie des jeweiligen Körpers.

Gestaltung von Blackworks

Ein schlichtes Tribal kann vielfältig interessant gestaltet werden. Durch geschickte Schattierungen kann man einen plastischen Effekt erreichen. Es gibt auch abgewandelte Tribals, die wie ein Negativ aussehen oder wie in Stein gemeisselt. Für den Tätowierer ist es wichtig herauszufinden, ob der Kunde dichte, luftige, spitze oder runde Tribals haben möchte.

Arten und Ursprung von Blackworks

Zu den Blackworks gehören auch sogenannte pazifische Tattoos, deren Ursprung in Polynesien (z.B. Neuseeland, Hawaii oder Samoa) liegt. Man findet sie auch oft in Borneo oder Papua Neuguinea. Die Tradition der Inselbewohner bietet unendliche Möglichkeiten der Gestaltung. Es gibt grosse schwarze Flächen oder kleine grafische Muster. Ebenfalls kann man das Tattoo moderner gestalten, indem man mit Schattierungen spielt. Bei den Inselbewohnern geben die Tätowierungen meistens einen Lebensabschnitt der Familiengeschichte wieder. In unseren Gebieten dienen diese Vorlagen einzig der Inspiration – alles andere wäre eine Beleidigung der jeweiligen Kultur.

Tribals können ihren Ursprung ebenfalls bei den nordamerikanischen Haida-Indianern finden. Diese Tattoos sind im sogenannten Haida-Stil in schwarz-rot gehalten. In den meisten Fällen stellen sie Tiere oder Gegenstände aus dem Umfeld der Haida-Indianer dar.

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Blackworks als Henna-Bemalung

Aus Indien kennen wir die Henna-Bemalung – auch Mehndi genannt. Hier werden sehr filigrane und meistens florale Designs angewandt.

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Jan Oliver Fricke
Als Inhaber und Autor des Bodyartnet Tattoo & Piercing Magazins beschäftige ich mich seit vielen Jahren intensiv mit der faszinierenden Welt der Körperkunst. Mein besonderes Interesse gilt dabei den Themen Tattoos, Piercings, Tattoo-Motiven, Stilrichtungen, Künstlern sowie den kulturellen und historischen Hintergründen dieser einzigartigen Ausdrucksformen. In meinen Beiträgen stelle ich aktuelle Trends, beliebte Motive, neue Techniken und Entwicklungen der Tattoo- und Piercing-Szene vor. Gleichzeitig ist es mir wichtig, Leserinnen und Leser umfassend über Themen wie Pflege, Gesundheit, Risiken, Materialkunde und die Auswahl seriöser Studios zu informieren. Für meine Recherchen verbinde ich praktische Erfahrungen, Fachwissen, aktuelle Quellen und moderne digitale Recherchemethoden. Dabei nutze ich auch künstliche Intelligenz als unterstützendes Werkzeug zur Analyse und Aufbereitung von Informationen. Die journalistische Prüfung sowie die inhaltliche Verantwortung liegen dabei stets bei mir persönlich. Mein Ziel ist es, Einsteigern und erfahrenen Tattoo- und Piercing-Begeisterten gleichermaßen fundierte Informationen, Inspirationen und wertvolle Entscheidungshilfen rund um die Welt der Körperkunst zu bieten.