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Wie der Name schon sagt: Traditionelle Tattoos sind jene Motive, die sich unsere Vorväter in die Haut stechen ließen. Sie gehen zurück auf die Seefahrer, die sich, als sie einst die Südsee bereisten und die polynesischen Inselgruppen entdeckten, als Souvenir die tribalistischen Tatauierungen der pazifischen Inselbewohner auftragen ließen. Allerdings entwickelten die Matrosen im Verlauf der Jahre eigene Bilderwünsche: Anfangs waren das Palmen und Pin-ups als Erinnerung an die schöne Zeit in der Südsee. Daraus wurde über die Jahrhunderte ein ganzer Katalog maritimer Symbole, die heute als »Traditionelle Tattons« bekannt sind: Anker, Banderolen, gekreuzte Schwerter, Hände, Herzen mit einem Dolch, Herzen mit Flammen, Herzen mit Initialen, Jahreszahlen, Kanonen, Leuchtturm, Kreuz, Panther- und Tigerköpfe, Rosen, Schlangen und Segelschiffe. Diese Form der Tätowierung ist gekennzeichnet durch fette Umrandungslinien, so genannte Outlines, kräftige Farben und einfach strukturierte Motive. Ihre Blütezeit erlebte diese Art und Weise der Tätowierung, deren Technik in Fachkreisen »Old School« genannt wird, Ende des 19. Jahrhunderts bis in die späten 40er Jahre des vergangenen Jahrhunderts.In den letzten Jahren ist, als Gegenbewegung zum Trend der Tribal-Tattoos, eine Rückbesinnung auf diese traditionellen Motive festzustellen. Meist werden sie noch farbenfroher, im Comic-Style oder mit futuristischem Design gestochen. Diese Technik nennt man in Fachkreisen dann – New Scholl -
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