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Eines vorab. Wenn du dir ein Porträt-Tattoo stechen lassen möchtest, solltest du dir deinen Tätowierer ganz genau aussuchen. Denn Porträt- Tattoos sind die hundertprozentige, also fastfotorealistische Wiedergabe des Gesichtes einer dir bekannten Person und werden deshalb auch als »Realistic Tattons« bezeichnet. Die Mimik und die Gesichtszüge müssen mit feiner Nadel gestochen werden, deshalb nennt man die Technik, mit der Porträt- Tattoos tätowiert werden, in Fachkreisen gerne auch »Fineline Tätowierung«. Sie erfordert ein genaues Auge, Fingerspitzengefühl und ganz besonders viel Geschick im Umgang mit der Tätowiermaschine. Porträt-Tattoos kamen Anfang der 80er Jahre in Mode, als sich mexikanische Gefängnisinsassen mit den Bildern ihrer Familienmitglieder schmückten. Das gelang ihnen nur, weil sie keine Tätowiermaschinen besaßen und sich stattdessen mit Nadeln oder anderen spitzen Gegenständen plastische Bilder in die Haut ritzten. Diese wiederum begeisterten draußen auf der Straße die Menschen, die zu ihrem Tätowierer gingen und ebensolche Bilder forderten. Es war Goodtime Charlie Cartwright, der mit seiner Tätowiermaschine her-. umexperimentierte und die Single-Needle-Technik erfand. Wie der Name sagt: Anstatt mit drei oder mehr Nadeln funktioniert die Tattoo-Maschine nur mit einer einzigen Nadel, die die feinen Linien zum Tätowieren der Gesichtszüge ermöglicht. Inzwischen gibt es viele Tätowierer, die im Umgang mit der Tätowiermaschine so geschickt sind, dass sie dir Menschen aus Fleisch und Blut wie ein Foto auf die Haut zaubern können. Es ist egal, ob es dein Bruder, deine Schwester, deine Eltern, dein Hund oder deine Idole sind. Erlaubt ist, was dir gefällt und nicht den guten Geschmack verletzt.
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