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Tattoo Stil Indianer

Eine japanische Tätowierung ist eigentlich nur dann etwas für dich, wenn du dir ganz sicher bist, dass es nicht bei einer kleinen Täto­wierung bleiben soll. Denn die japanische Kunst des Tätowierens, das so genannte Tebori (das bedeutet so viel wie: Haut zupfen), umfasst nicht nur eine Körperregion, sondern in der Regel den gan­zen Körper. Diese Ganzkörpertätowierung wird häufig auch »Irezu­mi<, genannt, fälschlicherweise, denn »lrezumi,< bedeutet nichts anderes als »Ire« (jap.: einführen) und »Zumi« (jap.-. Tinte).Kennzeichnend für das japanische »Nihon Irezumi« (die schmü­ckende Tätowierung) sind die Helden der aus dem 14. Jahrhundert stammenden, in Nippon zu Popularität gekommenen Novelle »Sui­koden«, die vor einem stilisierten Wellen- und Wolkenhintergrund agieren. Heutzutage werden diese traditionellen Motive nicht selten mit Bildern aus derjapanischen Geschichte, der Kunst und aus dem Buddhismus erweitert. Wichtig dabei ist lediglich, dass sämtliche Motive auf Armen, Beinen, Brust und Rücken in logischem Zusam­menhang stehen, damit ein in sich schlüssiges Bild entsteht.Natürlich kannst du dir auch einzelne Symbole des japanischen »lrezumi« herauspicken. Deiner Phantasie sind keine Grenzen gesetzt. Beliebteste Motive sind Drachen in den schillerndsten Far­ben, der orange Kokai-Karpfen, Päonien- oder Kirschblüten, Kiefern­zweige, Chrysanthemen oder japanische Schriftzeichen.

 

Piercingschmuck

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