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Schönheitsoperation an der weiblichen Brust PDF Drucken E-Mail

Die weibliche Silhouette wird ganz wesentlich von der Brust geformt, und für viele Männer ist die weibliche Brust ein Reizauslöser ohnegleichen. Werbung und Medien sind sich dessen wohl bewusst und setzen Busenbilder gezielt für ihre Interessen ein. Das ist wahrscheinlich mit ein Grund, warum viele Frauen ihren Busen überkritisch betrachten und oft nicht mit ihm zufrieden sind: er ist zu klein, zu groß, nicht straff genug ...

Der Busen: Symbol für Mütterlichkeit und für Sexualität.

Die weibliche Brust besteht zu etwa zwei Dritteln aus Fettgewebe und zu einefm Drittel aus Drüsengewebe. Von der Qualität des Bindegewebes und von der Elastizität der Haut hängt es ganz wesentlich ab, ob die Brust eine schöne Form aufweist. Weicht die Brust in Größe und Form wesentlich vom Durchschnitt ab, kann das für die Frau zum massiven Problem werden. Deshalb gehören Brustkorrekturen auch zu den häufigsten Eingriffen in der plastisch-ästhetischen Chirurgie. Da sich in der Brust viele pathologische Prozesse abspielen können und Brustkrebs auch bei jüngeren Frauen gar nicht so selten ist, sollte jede Patientin vor einem korrigierenden Eingriff an der Brust eine Mammographie, also eine Röntgenuntersuchung der Brust, vornehmen lassen. Nur wenn alles in Ordnung ist, darf operiert werden. Extrem wichtig ist die umfassende Aufklärung der Patientin vor dem Eingriff. Sie muss wissen, dass in jedem Fall Narben bleiben und dass sie später möglicherweise nicht mehr stillen kann. In einer operierten Brust können sich Verhärtungen und auch Verkalkungen bilden, was spätere Tastuntersuchungen z. B. im Rahmen der Krebsvorsorge erschwert. Und natürlich muss die Patientin über alle Komplikationen, die im Zusammenhang mit einer Brustoperation auftreten können, Bescheid wissen. Vor jeder Brustoperation wird der Operateur den Ausgangsbefund genau vermessen und fotografieren.

Muss man mit Komplikationen rechnen?

Egal, ob die Brust gestrafft, verkleinert oder vergrößert wird: Wie bei allen Operationen kann es prinzipiell zu Infektionen, Blutergüssen und Sensibilitätsstörungen kommen. Und selbstverständlich bleiben nach Brustoperationen Narben, die allerdings in den meisten Fällen nach und nach abblassen.

Narben lassen sich nicht vermeiden.
 
Keloide sind gerade über dem Brustbein keine Seltenheit, weshalb Operateure in diesem Bereich möglichst keine Schnitte setzen. Nahtdehiszenzen aufgrund verzögerter Wundheilung kommen etwa bei jeder 100. Frau vor. Auch Pigmentstörungen und Verkalkungen sind möglich. Immer wieder werden wir gefragt, ob eine Frau nach einer Brustkorrektur noch stillen kann. Das hängt nicht zuletzt entscheidend von der nervalen Versorgung der Brustwarze ab: Nur wenn die Sensibilität der Brustwarze intakt ist, ist Stillen möglich

 

Piercingschmuck

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