Bodyart Schönheitsoperation Schönheitsoperation Venenchirurgie
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Schönheitsoperation Venenchirurgie |
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Erweiterte Venen (Krampfadern, Varizen) können ernst zu nehmende Beschwerden verursachen - in jedem Fall sehen sie aber unästhetisch aus. Krampfadern sind sehr verbreitet. An ihrer Entstehung wirken verschiedene Faktoren mit, vor allem eine Bindegewebsschwäche, Veranlagung, Übergewicht, Schwangerschaften und eine überwiegend stehende Tätigkeit. Man unterscheidet am Bein ein tiefes und ein oberflächliches Venensystem mit dazwischengeschalteten Verbindungsvenen. Normalerweise fließt das Blut aus den oberflächlichen in die tiefen Venen. Wenn jedoch die Venenklappen nicht mehr richtig schließen, kehrt sich der Blutstrom um, d. h., das Blut fließt aus dem Inneren des Beins nach außen in die Hautvenen. Dort staut sich das Blut und durch den ständigen Druck weiten sich die oberflächlichen Venen immer mehr aus.
Was kann korrigiert werden?
Oberflächliche Krampfadern können sklerosiert oder operativ entfernt werden - vorausgesetzt, das tiefe Venensystem ist funktionsfähig. Dies lässt sich mit einer Phlebographie (Röntgenaufnahmen des Venensystems mit Kontrastmittel) oder mit einer Ultraschall-DopplerUntersuchung feststellen. Besenreiservarizen sind intradermal liegende, feinste erweiterte Venen, die kosmetisch erheblich stören können.
So wird's gemacht
Beim Venenstripping wird über einen kleinen Hautschnitt die erweiterte Vene aufgesucht und in diese eine Sonde eingeführt. Mit der Sonde fädelt man die Krampfader in ihrer gesamten Länge auf und unterbindet ihre Seitenäste. Über dem oberen, körpernahen Ende der Varize ist ebenfalls ein Hautschnitt nötig, und nun kann man die aufgefädelte Krampfader aus dem Bein herausziehen. Anschließend ist es wichtig, dass noch auf dem Operationstisch ein gut sitzender Kompressionsverband angelegt wird. Das Venenstripping kann ambulant durchgeführt werden. In den ersten Monaten nach der Operation sollte der Patient maßgefertigte Kompressionsstrümpfe tragen. Eine Verödungsbehandlung (Sklerosierungstherapie) kommt infrage, wenn die Krampfadern noch nicht sehr ausgeprägt sind (retikuläre Varizen), oder wenn nach einem Venenstripping kleine Restvarizen übrig sind. Bei der Verödungstherapie spritzt man ein Sklerosierungsmittel in die erweiterte Vene, das die Venenwand reizt. Im Idealfall legen sich die Venenwände aufeinander und verkleben miteinander. Oder es bildet sich auf der geschädigten Gefäßwand ein Blutgerinnsel, das bindegewebig durchhaut wird und so das Gefäß verschließt. Auch nach der Verödungsbehandlung muss ein Kompressionsverband getragen werden. Rezidive nach dem Veröden sind möglich. Eine Sklerosierungstherapie kommt auch bei größeren Besenreiservarizen an den Beinen in" frage. Besenreiser mit einem Durchmesser von bis zu 1 mm können auch mit dem Laser behandelt werden.
Muss man mit Komplikationen rechnen?
Im Allgemeinen sind die Ergebnisse nach einem Venenstripping sehr gut. Dennoch kann es auch bei diesem Eingriff zu Infektionen und Nachblutungen kommen. Tiefe Venenthrombosen und Nervenverletzungen sind zum Glück sehr selten. Nach der Sklerosierungstherapie kann es in äußerst seltenen Fällen zu Hautnekrosen kommen - nämlich dann, wenn das Sklerosierungsmittel versehentlich neben die Vene gespritzt wurde. Auch allergische Reaktionen auf das Sklerosierungsmittel kommen
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