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Schönheitsoperation Oberlidkorrektur

Die Augen sind das, was wir im Gesicht unserer Mitmenschen meist zuerst wahrnehmen. Wenn wir miteinander sprechen, schauen wir unserem Gegenüber in der Regel in die Augen.

Schlaffe Lider signalisieren nachlassenden Elan.

Leider ist die Haut am Augenober- und -unterlid besonders zart, und die Elastizität lässt oft schon früh nach. Bereits Anfang Dreißig können sich rund um das Auge deutlich sichtbare Fältchen bemerkbar machen.

Auch die feinen Lidmuskeln können schon in recht jungen Jahren an Spannkraft verlieren. Die Folge: Der Blick wirkt müde und gedrückt, das Gesicht nimmt einen wenig vitalen und eher pessimistischen Ausdruck an - auch wenn das mit der inneren Einstellung gar nicht übereinstimmt! Lidkorrekturen sind bei Frauen und Männern beliebt und gehören zu den am häufigsten durchgeführten Schönheitsoperationen.

Was kann korrigiert werden?

Bei der Oberlidkorrektur wird überschüssige Haut, oft auch Fett- und Muskelgewebe entfernt. Dieser Eingriff ist relativ einfach durchzuführen, hat aber eine große Wirkung: Wenn die Schlupflider entfernt sind, wirkt das Gesicht wesentlich verjüngt, der Blick wacher und aufmerksamer.

Kleiner Eingriff Große Wirkrkung.

 Bei vielen Menschen besteht eine Asymmetrie zwischen dem rechten und dem linken Lid. Diesen Seitenunterschied kann der Operateur ausgleichen, indem er einen unterschiedlich gro ßen Hautstreifen aus dem rechten bzw. linken Oberlid entnimmt. Doch nicht alle Alterserscheinungen am Auge lassen sich mit einer einfachen Oberlidkorrektur beheben. Wenn vor allem die Haut am äußeren oberen Augenlid erschlafft ist, hilft ein endoskopisches Tumeszenz-Lifting. Und abgesunkene Augenbrauen lassen sich durch eine Stirn- und Augenbrauenanhebung korrigieren. 

Bestimmte Schilddrüsen- und Nierenerkrankungen können eine Schwellung der Augenlider bedingen.

 Vor einer ästhetischen Lidkorrektur muss ausgeschlossen sein, dass eine solche Grunderkrankung vorliegt. Wir empfehlen unseren Patienten vor Lidoperationen außerdem eine augenärztliche Untersuchung, bei der Sehschärfe, Augeninnendruck etc. genau überprüft werden. In seltenen Fällen ist das Gewebe des Augenoberlides so stark erschlafft, dass die hängende Haut die Sicht behindert. In diesem Fall übernehmen die Krankenkassen die Kosten für eine Lidstraffung. Blutergüsse bilden sich in 1 bis 2 Wochen zurück. Hämatome (blaue Flecken) um die Augen sind nach dem Eingriff normal und können mit einer Sonnenbrille, später evtl. mit Camouflage kaschiert werden. Sehr selten treten große Blutergüsse oder Nachblutungen auf, die abgesaugt werden müssen. Gerade die zarte Lidhaut neigt zu Schwellungen. Nach einer Lidkorrektur können abschwellende Medikamente und Kälteanwendungen helfen. Reizungen der Bindehaut (durch Desinfektionsmittel oder durch die Manipulation bei der Operation) bilden sich meist spontan zurück. Nach der Operation sollte sich der Patient vom Friseur die Haare nach hinten waschen lassen. Dabei an der Haut nicht ziehen oder zerren, weil es sonst zur Wunddehiszenz (Auseinanderweichen der Wundränder) kommen kann. Eine Lidkorrektur hinterlässt in der Regel nur feine, kaum sichtbare Narben. Falls ein Patient zu auffallender Narbenbildung neigt, sollte er etwa ab dem 14. Tag zweimal täglich eine Narbensalbe im Lidschnittbereich einmassieren (etwa 6 Monate lang). Bei Überkorrektur kann es zu Störungen des Lidschlusses oder der Tränensekretion kommen. Falls sich der Lidschluss in den ersten Wochen und Monaten nach dem Eingriff nicht spontan bessert, kann operativ nachkorrigiert werden. Bei eingeschränktem Tränenfluss (Augentrockenheit) helfen Augentropfen.

So wird's gemacht

Vor jedem Eingriff wird der Patient vom Operateur und vom Anästhesisten genau darüber aufgeklärt, wie Operation und Narkose durchgeführt werden und welche Komplikationen prinzipiell möglich sind. Fotos, die in der Regel in 3 Ebenen aufgenommen werden, erleichtern die Arbeit des Operateurs. Wir fotografieren unsere Patienten routinemäßig vor und nach jedem Eingriff, um das Ergebnis der Operation zu dokumentieren. Vor dem Eingriff zeichnet der Chirurg am wachen Patienten genau an, wie viel Haut am Oberlid entfernt werden soll und wo die Schnitte liegen werden.
 
Für die Oberlidkorrektur genügt eine örtliche Betäubung, die wir gerne mit einem Beruhigungsmittel kombinieren. Die Schnitte legt der Operateur in die natürlichen Hautfältchen des Oberlids und etwa parallel zum Augenbrauenbogen und entfernt dann den mehrere Millimeter breiten Hautstreifen. Manchmal genügt schon die Hautresektion, um einen entsprechenden Verjüngungseffekt zu erreichen. In anderen Fällen entfernt der Chirurg zusätzlich Fettgewebe am inneren (zur Nase hin gelegenen) Oberlid und/oder einen Bindegewebs-Muskel-Streifen im seitlichen Lidbereich, um die gewünschte Straffung zu erreichen. Anschließend wird die Wunde mit einem ganz feinen Faden verschlossen. Darüber wird ein spezielles Pflaster geklebt, das nach 2 Tagen abgenommen werden kann. Die Fäden entfernt der Arzt nach 4 bis 5 Tagen. !n den ersten 24 Stunden nach der Operation 7ekommt der Patient Eispads zur Kühlung der --Ider, damit Schwellungen möglichst erst gar lichttstehen. Antibiotika beugen einer Infektion vor.
 
Muss man mit Komplikationen rechnen?

 In aller Regel verläuft die Oberlidkorrektur komplikationslos, wenn sie von einem gut ausgebildeten und erfahrenen Operateur vorgenommen wird. Dennoch sind Komplikationen nie mit hundertprozentiger Sicherheit auszuschließen.

Blutergüsse bilden sich in 1 bis 2 Wochen zurück

 Hämatome (blaue Flecken) um die Augen sind nach dem Eingriff normal und können mit einer Sonnenbrille, später evtl. mit Camouflage kaschiert werden. Sehr selten treten große Blutergüsse oder Nachblutungen auf, die abgesaugt werden müssen.

Gerade die zarte Lidhaut neigt zu Schwellungen. Nach einer Lidkorrektur können abschwellende Medikamente und Kälteanwendungen helfen. Reizungen der Bindehaut (durch Desinfektionsmittel oder durch die Manipulation bei der Operation) bilden sich meist spontan zurück.

 Nach der Operation sollte sich der Patient vom Friseur die Haare nach hinten waschen lassen. Dabei an der Haut nicht ziehen oder zerren, weil es sonst zur Wunddehiszenz (Auseinanderweichen der Wundränder) kommen kann. Eine Lidkorrektur hinterlässt in der Regel nur feine, kaum sichtbare Narben. Falls ein Patient zu auffallender Narbenbildung neigt, sollte er etwa ab dem 14. Tag zweimal täglich eine Narbensalbe im Lidschnittbereich einmassieren (etwa 6 Monate lang). Bei Überkorrektur kann es zu Störungen des Lidschlusses oder der Tränensekretion kommen. Falls sich der Lidschluss in den ersten Wochen und Monaten nach dem Eingriff nicht spontan bessert, kann operativ nachkorrigiert werden. Bei eingeschränktem Tränenfluss (Augentrockenheit) helfen Augentropfen.

 

Piercingschmuck

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