Der Wunsch nach schlanken, straffen Körperkonturen macht auch vor den Oberarmen nicht Halt. Wenn eine Liposuktion wegen eines starken Hautüberschusses an den Oberarmen wenig Erfolg verspricht, kommt eine Raffungsoperation infrage.
Was kann korrigiert werden?
Die Oberarmraffung wird insbesondere von Frauen gewünscht, die in fortgeschrittenem Alter eine ausgeprägte Oberarm-Cellulite haben und deshalb keine ärmelfreie Kleidung mehr tragen können. Hauttaschen, die bei seitlich ausgestreckten Armen von der Achsel bis fast zum Ellenbogen unschön herunterhängen, lassen sich durch die Oberarmraffung operativ entfernen.
So wird's gemacht
Für die Operation ist ein Schnitt von der Achselhöhle bis zum Ellenbogengelenk nötig. Die überschüssige Haut wird entfernt und das Gewebe gerafft. Später ist eine feine Narbe an der Oberarminnenseite zu sehen. In der Regel kommt es zu einem guten kosmetischen Ergebnis, weil die Haut wieder ganz straff ist.
Muss man mit Komplikationen rechnen?
Auch bei der Oberarmraffung kann man Komplikationen wie Nachblutungen, Infektionen etc. nicht mit absoluter Sicherheit ausschließen. Relativ häufig kommt es zu einem leichten Lymphstau im Bereich der Operationsnarbe, weshalb wir dem Patienten postoperativ für etwa 2 bis 3 Wochen manuelle Lymphdrainagen empfehlen.