Schönheitsoperation Brustverkleinerung

Schönheitsoperation Brustverkleinerung

Eine normale Brust wiegt etwa 500 g, eine Riesenbrust kann dagegen über 2 kg auf die Waage bringen. Gerade junge Mädchen und Frauen schämen sich oft für einen zu großen Busen und fürchten, von Männern nur als Sexualobjekt und nicht als Persönlichkeit wahrgenommen zu werden. Sie verstecken ihre Figur in weiter Kleidung und ziehen die Schultern nach vorne in der Hoffnung, mit dieser schlechten Körperhaltung die allzu üppige Oberweite kaschieren zu können. Es liegt an den Erbanlagen wenn sich übermäßig große Brust bildet. Daran lässt sich weder mit Medikamenten noch mit eiserner Diät etwas ändern. Eine Riesenbrust kratzt nicht nur am Selbstwertgefühl und mindert das seelische Wohlbefinden, sie kann auch ernst zu nehmende medizinische Probleme verursachen. Wirbelsäulen-und Schulterbeschwerden aufgrund der schweren Brust und durch tief einschneidende BH-Träger sind keine Seltenheit. Manche Frauen leiden an der Haut unterhalb der Brust an Ekzemenf und Hautausschlägen, die sehr schlecht heilen, weil man in diesem Gebiet leicht schwitzt und bei großer Brust ständig Haut auf Haut liegt und scheuert. In diesen Fällen ist eine Brustverkleinerung medizinisch indiziert, und die Kosten werden in der Regel von den Krankenkassen übernommen. Eine Brustverkleinerung kann auch einseitig vorgenommen werden, wenn die Patientin eine deutliche Asymmetrie der Brüste aufweist. Bei sehr schwerer Brustasymmetrie übernehmen die Krankenkassen manchmal die Kosten. Plant die Patientin eine Gewichtsreduktion, sollte sie möglichst vor der Brustverkleinerung abnehmen. Denn eine Abmagerungsdiät nach dem Eingriff könnte das Operationsergebnis beeinträchtigen.

Optimaler Operationszeitpunkt: nach dem letzten Kind.

Am besten lässt man eine Brustverkleinerung durchführen, wenn die Familienplanung abgeschlossen ist, wenn also keine weitere Schwangerschaft und Stillzeit die Form der Brust mehr beeinflussen werden. Bei jugendlichen Riesenbrüsten, unter denen die Mädchen stark leiden, kann man den Eingriff aber auch schon bei 17-oder 18-Jährigen vornehmen. Und manche Frauen entschließen sich erst nach den Wechseljahren dazu, sich von ihrem übermäßig großen Busen zu trennen.

Was kann korrigiert werden?

Bei der Brustverkleinerung soll der Busen auf eine Größe reduziert werden, die keine medizinischen Probleme mehr verursacht und die sich harmonisch in das übrige Körperbild fügt. Bei Brustasymmetrie wird die zu stark entwickelte Brust in der Größe der Gegenseite angeglichen.
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So wird's gemacht

Im Gegensatz zur Bruststraffung wird bei der Brustverkleinerung nicht nur erschlaffte Haut, sondern auch Fett- und Drüsengewebe entfernt. Je nach Größe der Brust können das nur etwa 100 g, oft um die 400 g, im Extremfall aber auch 2 kg Gewebe auf jeder Seite sein. Es stehen verschiedene Operationsverfahren zur Verfügung. Die Wahl der Methode hängt unter anderem von der Menge des zu entfernenden Gewebes und von der Form des Brustkorbs der Patientin ab. Für die Planung der neuen Brustform benötigt der Chirurg viel Erfahrung, ein gutes räumliches Vorstellungsvermögen und auch eine künstlerische Ader. Für ein gutes optisches Erscheinungsbild ist die neue Position der Brustwarzen von entscheidender Bedeutung, und der Operateur wird vor dem Eingriff an der stehenden Patientin einzeichnen, wo die Brustwarzen später sitzen sollen.

Damit dem Arzt eine schöne, natürliche Brustform gelingt, wird die Patientin bei der Operation nicht flach, sondern mit erhöhtem Oberkörper gelagert.

Bei der klassischen Operationsmethode verläuft die Schnittführung wie bei der Bruststraffung auf S. 60 beschrieben. Das zu stark entwickelte Brustgewebe wird entnommen, überschüssige Haut entfernt. Was bleibt, ist eine Narbe rund um den Warzenhof und eine ankerförmige Narbe in der unteren Brusthälfte bzw. in der Hautumschlagfalte. Unter bestimmten Voraussetzungen ist auch die narbensparende Technik möglich, bei der man auf den queren Schnitt in der Hautumschlagfalte verzichtet. Allerdings kann sich die Haut an der Längsnarbe in der unteren Brusthälfte einige Monate lang fälteln, sodass die Patientin etwas Geduld aufbringen muss, bis die endgültige, ästhetische Brustform erreicht wird. Die zurückbleibenden Narben sind sicher am unauffälligsten, wenn sie nur rund um die Brustwarze verlaufen, also dort, wo die pigmentierte Haut des Warzenhofes in die normale Haut übergeht. Diese Methode, die nach dem Chirurgen Binelli benannt wird, kommt aber nur in-frage, wenn nicht sehr viel Gewebe entfernt werden muss. Manchmal bleiben allerdings kleine Fältchen rund um die Brustwarze zurück. Es gibt noch viele weitere Operationsvarianten zur Brustverkleinerung. Vorzuziehen sind jedoch diejenigen, die die Sensibilität der Brustwarze intakt lassen und die Stillfähigkeit der Frau erhalten. Bei Riesenbrüsten ist das leider oft nicht möglich, denn hier muss die Brustwarze in der Regel komplett abgetrennt und frei verpflanzt werden. Den Brustwarzen kommt dann nur noch eine ästhetische Bedeutung zu, denn sie bleiben auf Dauer empfindungslos, und die Frau kann nicht mehr stillen. Die nach einer Brustverkleinerung oft recht großen Wunden verschließt der Chirurg in mehreren Schichten und legt anschließend einen elastischen Verband an

Hier weitere Informationen zur Brustverkleinerung

 

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