Schmerzen beim Piercing?

Schmerzen beim Piercing?

Schmerzen beim Piercing
hurricanehank/shutterstock.com

Wer sich für ein Piercing entscheidet, stellt sich natürlich auch die Frage, ob es wehtun wird, wenn man es sich denn stechen lässt. Die Antwort ist ganz einfach, denn da eine rasiermesserscharfe Nadel in den Körper gestochen wird, um ein Loch zu stechen, wird man Schmerzen wohl nicht ganz ausschließen können.

Es wird auf jeden Fall ein unangenehmes Gefühl entstehen. Da aber der Piercingvorgang recht schnell über die Bühne geht, redet man wenigstens von einem nur kurzen Schmerz. Der Schmerzimpuls der von den Nerven an das Gehirn gemeldet wird, dauert nur wenige Sekunden. Nun muss man dazu auch sagen, dass ja grundsätzlich jeder Mensch anders Schmerzen empfindet. So sagen einige Menschen, dass es wirklich nur kurz sticht, andere wieder sagen, dass es höllisch wehtat, wenn auch nur kurz. Fakt ist, wenn die Nadel erst einmal durch ist, wird man nur noch ein Brennen spüren und der Einsatz des Schmucks kann noch einmal unangenehm werden, das war es dann aber schon.

Aber auch wenn die Schmerzen anders empfunden werden, kann man von den Erfahrungen der Piercer sagen, dass das Zungenpiercing weniger wehtun wird als man erwartet. Das Ohrläppchen zu piercen ist ebenfalls kaum unangenehm. Auch das Augenbrauenpiercing und das Piercing im Bauchnabel sind nicht sonderlich schmerzhaft. Wird nur wenig Gewebe durchstochen, wie auch bei einigen Intimpiercings, ist mit weniger Schmerz zu rechnen. Bei der Nase und Knorpelpiercings im Ohr sieht es anders aus, diese werden etwas mehr schmerzen. Aber egal wie man den Schmerz selbst wahrnimmt, es ist nur ein kurzer Schmerz, was mehr als positiv ist.

Anders sieht es bei Piercings aus, wo der Piercer sich seinen Weg bahnen muss, wie zum Beispiel bei dem Piercing bei dem der Penis ganz durchstochen wird. Dies ist natürlich etwas unangenehmer als andere Piercings.

Was also tun, damit das Piercing weniger schmerzt? Man kann sich vom Piercer durchaus ein leichtes Betäubungsmittel verabreichen lassen, was in die Haut gestochen aber nur von einer Krankenschwester durchgeführt werden darf. Dies piekst auch und wird nur dafür sorgen, dass die ganze Prozedur länger dauert. Außerdem sickert der Wirkstoff in das Gewebe und dieses wird aufgeschwemmt, was das genaue Piercen schwer gestaltet. Aber es gibt auch noch Sprays, Cremes und Gelds, die der Piercer auch verwenden darf. Dafür gehen diese aber auch nicht unter die Haut und bringen von daher nicht wirklich sehr viel. Und vor allem sollte man bedenken, dass diese Mittelchen auch Nebenwirkungen mit sich bringen könnten, weshalb man sich auf jeden Fall von dem Piercer den Beipackzettel zeigen lassen sollte.

Im Grunde sollte man auf dies alles verzichten und sich den Schmerz stellen, der nicht lange anhält. Umso weniger Angst man hat, desto besser wird man das kurze unangenehme Gefühl ertragen können. Man gebärt kein Kind, man muss keinen Hexenschuss ertragen, man wird etwas Unangenehmes spüren, was schnell wieder vorüber geht!

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