Piercing und Erotik

Piercing und Erotik

Piercing und Erotik
Anna Maltseva/shutterstock.com

Einige Piercings sehen nicht nur gut aus, sondern können auch für Stimulanz sorgen. Sie sind erotisch und sorgen für eine Menge Freude. Dies hat absolut nichts mit Sado-Maso zu tun, sondern Piercings sind einfach ästhetisch.

Natürlich ist es mit Schmerzen verbunden, sich die Brustwarzen piercen zu lassen oder die Schamlippen durchbohrt zu bekommen. Auch für Männer ist es nicht schmerzfrei ein Intimpiercing zu erhalten. Aber es kann eben zum einen ästhetisch aussehen und zum anderen könne manche Piercings zusätzlich bei Sex stimulieren oder einfach einen neuen Reiz bieten. Es gibt bei den Intimpiercing Unterschiede, so sind zum Beispiel die Brustwarzen eines Mannes weniger empfindlich, als die einer Frau. Wenn ein Mann einen Piercingring trägt wird er sich wundern, denn in den ersten Monaten nach dem Stechen sind die Brustwarzen besonders empfindlich. Die Brustwarzen sind außerdem dauererigiert. Dies lässt zwar irgendwann wieder nach, aber es wird nie ganz verschwinden, was Männer einfach lieben. Möchte man den Effekt zu Beginn des Piercings noch einmal erleben, können Männer das Brustwarzenpiercing für eine Weile entfernen und dann wieder einsetzen. Man wird staunen! Auch wenn man das Piercing weiter dehnt, wird sich die Stimulation wieder verstärken.

Wenn auch für Frauen die Stimulanz sehr wichtig ist, sollten sie sich für das Klitirisvorhaut-Piercing entscheiden. Durch den Schmuck selbst wird die Klitoris stimuliert. Man muss aber dazu sagen, dass manche Frauen dies eher irritierend finden.

Hat man sich für ein Intimpiercing entschieden, sollte man nur mit Kondom Sex haben, damit die Wundheilung nicht gestört wird. Erst wenn der Wundkanal vollständig abgeheilt ist, kann man sicher sein, keine Infektionen zu erleiden. Im Grunde sollte man einige Tage auf Sex verzichten, aber es gibt auch Piercings, bei denen man sogar Wochen oder Monate enthaltsam sein sollte. So bei dem Apadraya oder dem Ampallang. Der Sex wäre bei diesen Piercings zu schmerzhaft und würde die Heilungszeit extrem und auch unnötig verlängern.

Männer die das Prinz Albert Piercing, das Ampallang oder auch das Apadravya Piercing tragen, wollen diese gar nicht mehr missen. Diese sorgen beim Sex dafür, dass der Zug auf Barbell/Ring auf die Eichel zunimmt und so die Erregung des Mannes immens steigert. Bei den Frauen kann man das nicht immer so sagen, manche finden diese Piercings für sich eher schmerzhaft, vor allem wenn der Mann in sie eindringt. Andere finden die zusätzliche Reibung besonders stimulierend. Von daher muss einfach jeder entscheiden, ob er diese Piercings möchte und wie sie ihm gefallen. Möchte man sich übrigens dem Oralsex widmen, kann man Gummiaufsätze auf die Piercings setzen.

Vor noch gar nicht so langer Zeit, wollten sich vor allem Schwule oder auch Pärchen die schon lange zusammen waren, diese Piercings stechen lassen. Es sollte ein neuer Reiz entstehen. Das hat sich mit den Jahren natürlich geändert, die Kunden für diese Piercings werden immer jünger. Und auch immer mehr Frauen entscheiden sich für das Intimpiercing, ohne dass ein Mann hinter diesem Wunsch steckt. Piercer sind sich sicher, dass es sich einfach herumgesprochen hat, wie gut die Intimpiercings sich auf die Stimulanz auswirken. In der Partnerschaft sollte man aber schon über den Piercingwunsch sprechen und den Partner/die Partnerin nicht einfach damit überrumpeln.

Ein Hemmschwelle ist bei dem Intimpiercing natürlich der Piercer. Man muss ihm vertrauen, man muss die Hosen herunterlassen oder den BH ablegen. Am besten sollte man sich an einen Piercer wenden, der sich auf die Intimpiercings spezialisiert hat, denn er hat genügend Erfahrung und man wird sich so auch gleich weniger gehemmt fühlen.

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