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Bundesregierung will Meldepflicht für Piercing- und Tattoo-Opfer

Bundesregierung will Meldepflicht für Piercing- und Tattoo-Opfer Bei Kassenpatienten sollen Ärzte künftig melden müssen, wenn es infolge von Schönheitsoperationen, Tätowierungen oder Piercings zu Gesundheitsschäden kommt. Das Bundesgesundheitsministerium (BMG) bestätigte, dass eine entsprechende Gesetzesänderung in Vorbereitung ist. Das BMG bestätigte am Samstag einen Bericht des Magazins „Der Spiegel“, dass eine entsprechende Gesetzesänderung in Vorbereitung sei. Auf diese Weise könnten die Patienten durch ihre Kassen für die Behandlungskosten in Regress genommen werden. Medizinerverbände kritisierten die Pläne scharf. Mediziner wollen Patienten nicht anschwärzen Bereits mit der Gesundheitsreform in diesem Frühjahr wurde beschlossen, dass die Betroffenen die Behandlung künftig im Wesentlichen selbst bezahlen müssen, wenn es nach einer medizinisch nicht notwendigen Behandlung zu Schwierigkeiten kommt. Nach „Spiegel“-Informationen scheiterte das Vorhaben in der Praxis bislang daran, dass die meisten Mediziner ihre Patienten nicht anschwärzen wollten. Ärzteverbände und Sozialverbände fordern Rücknahme der Pläne Der Präsident des Sozialverbandes Deutschland, Adolf Bauer, warf Gesundheitsministerin Ulla Schmidt (SPD), vor, Ärzte zu Handlangern der Krankenkassen machen zu wollen. „Es ist absolut inakzeptabel, dass die ärztliche Schweigepflicht ausgehöhlt wird“, erklärte Bauer am Sonntag in Berlin. (dpa)



(Quelle:/www.haufe.de)
 
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Piercingschmuck

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