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von kar/sas
Seit Anfang Jahr gelten für Tätowierer
Hygienevorschriften. Freiwillige Kontrollen wollen aber nur wenige über
sich ergehen lassen.
In der Ostschweiz sind gerade mal zehn
Tattoostudios Mitglied des Verbandes Schweizerischer Berufstätowierer
(VST). Sie sind verpflichtet, Hygienekontrollen über sich ergehen zu
lassen, welche die Firma Eyeco in Zusammenarbeit mit dem Bundesamt für
Gesundheit durchführt.
Neben den zehn Mitgliedern des VST hat die Firma 25 weitere
Ostschweizer Tattoo-Studios wegen Hygienekontrollen angeschrieben. «Ich
bekam aber nicht eine Rückmeldung», sagt Natalie Garcia von Eyeco.
Pele, Inhaber der St.Galler Skin Deep Art GmbH, ist Mitglied im Verband
und erklärt sich dies folgendermassen: «Solange die Kontrollen nicht
obligatorisch sind, machen nur wenige mit.» Er hätte die Kontrolle so
oder so machen lassen, sagt Pele, «denn sie sind eine gute Sache».
Thomas Meile, Inhaber von Howy’s Tattoo-Shop in St.Gallen, hält das
Eyeco-Zertifikat für überflüssig: «Das ist Geldmacherei; wer in meinen
Laden kommt, sieht, dass es sauber ist.» Auch der St.Galler
Kantonschemiker Pius Kölbener hält die Verhältnisse in den
Tattoo-Studios für gut, dennoch möchte er in Zukunft Kontrollen
durchführen.
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