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Gefahren beim Piercing PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von Administrator   

 

 

Zur Einleitung muss man sich im Klaren darüber sein, dass das Piercing einen Eingriff in den Körper darstellt. Ist man sich jedoch sicher ein Piercing haben zu wollen, so empfiehlt es sich den versierten, erfahrenen Piercer zu besuchen und nicht den, der es nur vorgibt zu sein!


Unterschiedlichste Hautschichten können beim Piercing durchstoßen werden. Ist jedoch der Tastsinn des Piercers/in gut, so kann verhindert werden, dass lebenswichtige Adern beim Piercen tangiert oder durchstochen werden. Keine Panik bei eher beliebten oder auch viel gestochenen Piercings, hier sollte die Gefahr der Verletzung etwas geringer sein. Das „cheek“ (zu deutsch:Wangen Piercing) sollte jedoch eher nicht gewählt werden , da eine etwaige Verletzung einer wichtigen Ader oder aber auch eine sehr schlecht verlaufende Wundheilung hierbei in Kauf genommen werden müssen. Das Augenbrauen Piercing sollte auch eher außen an der Braue gesetzt werden, um einer etwaigen Gesichtslähmung entgegen zu wirken. Nasenflügel Piercings sind eher unproblematisch, da dort eher „kleinere“, „unwichtige“ Nervenbahnen verlaufen, die jedoch auch einen schlechten Geschmack auf der Zunge hinterlassen können.


Die Vergrößerung von Stichen/Piercings kann alternativen Heilmethoden abträglich sein.


Die Sorge man könne sich mit HIV/AIDS anstecken ist nicht unbegründet, jedoch würde dies bedingen, dass die Stich Nadel schon direkt vorher benutzt wurde also nicht steril ist. Man muss Wissen, dass die HIV Erreger außerhalb des Körpers schnell absterben.


Größere Gefahren bestehen durch die Gelbsucht, die es in der Form A,B,C gibt. Gegen den Typ B ist eine Impfung schon möglich, gegen Typ A,C nicht. Das soll heißen, sollten Sie vorhaben sich ein Tattoo machen zu lassen, können Sie dies doch gleich mit einer vorherigen Impfung gegen die Gelbsucht B verbinden. Aus diesem Grund ist eine gründliche Sauberkeit im Piercing Studio wichtig, dies meint nicht die oberflächliche Sauberkeit, sondern die Hygiene. Aus diesem Grund sollten der Piercer und Sie vor und während des Stich Vorgangs eine Maske vor Mund und Nase(Gesichtsmaske) tragen. Bitte klären Sie unbedingt den Piercer über eventuelle Allergien vor dem Piercen auf, denn ansonsten kann es sein, dass Sie zum Beispiel auf Gummi oder bestimmte Metalle, so allergisch reagieren, sodass ein lebensgefährlicher Schockzustand eintreten kann.


Unterschiedliche Arten von Entzündungen gibt es, die aus dem Piercen resultieren können.

Zum einen ist da die etwas leichtere Entzündung und die etwas schwerere, welche durchaus auch lebensgefährlich werden könnte, wird sie nicht behandelt. Gut durchblutete Haut und das Anschwellen des frischen Piercings sind völlig normal und gehen mit einer Erwärmung der Haut einher. Auch wenn alles „sehr sauber“ ist im Studio, kann sich die Wunde trotzdem entzünden. Das Anschwellen der Haut mit dem letztlichen Austritt von Eiter sind eher als Gutes Zeichen zu werten, denn hier setzt die Körperabwehr ein. Die Körperpflege kann mit „sanften“ Reinigungsmitteln ganz normal fortgeführt werden. Ist die Entzündung jedoch zu stark und breitet sich womöglich noch auf dem oder im Körper aus, so ist anzuraten einen Arzt zu besuchen.


Piercing für Immer? Oder nur auf Zeit?


Oberflächen Piercings sind in der Regel etwas für Leute , die auf ein leichtes Entfernen des Piercing wert legen, sei es aus beruflichen oder sonstigen Gründen. Diese Piercings können leicht wandern und müssen bei Bedarf neu gestochen werden. Das weibliche Geschlecht sollte in jedem Fall darauf achten, dass manche Piercings größere Narben als andere verursachen.

Bild: gebräuchlicher Piercingschmuck

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Piercingschmuck

Piercingschmuck