Home Piercing Gefahren beim Piercing Dehnen

Gefahren beim Piercing Dehnen

Gefahren beim Piercing Dehnen
Dan Kosmayer/shutterstock.com

 

Man sollte beim Dehnen immer langsam vorgehen. Man muss ja nun einmal versuchen, dass die Haut nicht einreißt. Wenn dies doch geschieht, sollte man die Haut pflegen, als hätte man gerade ein frisches Piercing erhalten. In der Regel heilt die Haut schnell wieder, sollte dies nicht geschehen, muss man wieder das kleinere Piercing einsetzen, damit die Haut sich beruhigt.

Wenn man sich nicht sicher ist, dass man das Piercing auf lange Dauer dehnen möchte, sollte man es nicht übertreiben und unter 8 mm bleiben. Denn ansonsten würde sich das Gewebe zu stark ausdehnen und nicht wieder richtig zusammenziehen. Außerdem sollte man nicht zu schweren Schmuck für sich nutzen, denn dieser dehnt unnötig nach unten und die Haut wird verdünnt.

Und wer es doch zu eilig ist, dem helfen vielleicht nachfolgende Worte: Wenn man zu schnell dehnt, kommt es zum Blow-out. Das bedeutet, dass die Haut bei der schnellen Dehnung innerhalb des Piercings nach außen geschoben wird und dort vernarbt. Sieht nicht gerade gut aus und deshalb muss man einfach langsam dehnen!!

Es gibt noch etwas, was man über gedehnte Piercings wissen muss. Umso größer sie werden, desto mehr Staub, Schweiß, Flusen, abgestorbene Hautzellen und mehr, kann sich darin sammeln. Dies bedeutet, dass man schnell unangenehm riechen könnte und die gezielte Pflege ein Muss ist! Und am besten sollte man Hölzer oder auch Mammutelfenbeinschmuck verwenden.