Das Tunnel Piercing

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mimagephotography/shutterstock.com

Das Tunnel Piercing

Das Tunnel Piercing ist nichts anderes als ein geweitetes oder auch gedehntes Piercings. Das bedeutet, dass der Stichkanal von einem Piercing mit voller Absicht vergrößert wird, damit man besonderen Piercingschmuck tragen kann. Das Tunnel Piercing wird auch oft als Stretching Piercing bezeichnet. Im Grunde kann jedes Piercing erweitert werden, am beliebtesten ist es jedoch im Ohrläppchen, der Lippe oder auch der Nase!

Die Geschichte des Tunnel Piercings

Das Tunnel Piercing gibt es schon so lange, wie es überhaupt das Piercing selbst gibt. Sogar Ötzi trug schon gedehnte Ohrlöcher von einer Weite bis zu 11 Millimeter. Auch Tutanchamun besaß geweitete Ohrlöcher. Gerade in Indien gilt das geweitete Piercing als Schönheitsideal, auch in der heutigen Zeit. Afrikanische und Südamerikanische Stämme hingegen nutzen gerade das Tunnel Piercing der Lippe als Köperschmuck. Hier wird die Lippe so lange geweitet, bis ein Lippenteller eingesetzt werden kann. In Deutschland ist das Tunnel Piercing seit den 1990er Jahren bekannt und es gewinnt immer mehr an Beliebtheit.

Das Stechen des Tunnel Piercings

Gestochen wird einfach ein Piercing, was dann langsam gedehnt wird. Hierfür gibt es verschiedene Methoden, aber in der Regel verwendet man einen Dehnungsstift, der über Wochen dafür sorgt, dass das Piercing millimeterschrittweise gedehnt wird. Man könnte den Kanal auch einschneiden, dieses ist aber nicht zu empfehlen, da diese Methode mit Schmerzen verbunden ist.

Die Heilzeit des Tunnel Piercings

Wirklich heilen muss das Tunnel Piercing nicht, da das eigentliche Piercing die Heilzeit schon überstanden hat. Das Tunnel Piercing braucht lediglich eine Ruhephase. Man sollt eine gewisse Zeit warten, bevor man es wieder weiter dehnt. Ein gedehntes Piercing bildet sich in der Regel auch immer wieder zurück.

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