Das persönliche Tattoo

Das persönliche Tattoo

Tattoo Portrait
pio3/shutterstock.com

Das Tattoo sollte eine persönliche Bedeutung haben

Auf den Conventions gibt es oft auch die Wahl für das beste persönliche Tattoo, denn das hat sich ebenfalls als ein guter Stil der Tätowierungen durchgesetzt. Man mag gar nicht glauben, was für wahre Kunstwerke sich zeigen, teilweise sehen diese Kunstwerke sehr echt aus.

Manche können aber leider auch miserabel aussehen, nämlich dann, wenn man sich an den falschen Tätowierer gewendet hat. Das zeigt wieder einmal auf, wie wichtig die richtige Wahl des Tätowierers ist.

Tattoo Portrait

Gerade ein Porträt bedarf guter Arbeit, jede Schattierung muss stimmen, jede Linie richtig sein, nichts darf zu hart tätowiert werden und vor allem darf auch nichts verrutschen. Daher muss der Tätowierer sich mit künstlerischen Techniken, mit der Anatomie, mit dem Schattenwurf und auch der Perspektive auskennen. Er muss schon ein wahrer Meister der realistischen Technik sein und davon kannst Du dich nur überzeugen, indem Du dir seine schon geleisteten Arbeiten anschaust. Frage den Tätowierer, ob er sich auf dieses Tattoos spezialisiert hat, denn dann ist er der richtige Fachmann.

Auch hier ist der Stil schon lange auf der Welt vorhanden, schon im Jahre 1906 gab es einen Gefangenen in Tunis, der auf dem Rücken Porträts von dem Sänger Mayol und Yvette Guilbert trug. Und im Jahre 1908 trat auf dem Münchener Oktoberfest Miss Ruth Sylvia auf, die bekanntgab eine Favoritin des Exsultans Abdul Hamid gewesen zu sein. Auf jeden Fall trug sie auf ihrem Körper nicht nur die größte Schlange der Welt, sondern auch Porträts von Goethe und Lessing.

Tattoo als Abziehbild im 19. Jahrhundert

In Amerika konnte sich das persönliche Tattoo Ende des 19. Jahrhunderts/Anfang des 20. Jahrhunderts durchsetzen. Fleischphotografien wurden sie genannt, damals trugen die Menschen Bilder von ihren Liebsten auf der Haut. Das aber war nur ein Abziehbild und keine echte Tätowierung, nach nur wenigen Wochen war der Trend auch wieder vergessen.

Tattoo vom Partner

Also wurden schon damals Bilder von dem Partner, dem/der Geliebten, der Kinder, von Stars und Berühmtheiten getragen. In der heutigen Zeit werden die Porträts in Schwarzweiß gestochen, ganz selten auch in Farbe. Der Tätowierer braucht natürlich ein Foto als Vorlage. Das Foto sollte von der Pose handeln und natürlich auch scharf sein, damit der Tätowierer gute Arbeit leisten kann. Natürlich muss man sich ein Porträt immer gut überlegen, Lieben können sich ändern und auch der Geschmack in Sachen Stars und Berühmtheiten kann ein anderer werden. Das einzige was niemand bereut, sind Bilder von Kindern oder den Haustieren. Wenn sich nämlich die Liebe oder der Geschmack ändern, würde man ja jeden Tag ein Hautbild sehen, was einem gar nichts bedeutet oder einem gar anwidert.

 

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