Industrial- Wird zumeist als zwei separate Helix gestochen, ein erfahrener Piercer hat die Möglichkeit das Piercing auch in einem Durchgang zu piercen. Zu empfehlen ist jedoch erst zwei Helix auszuführen, da dort die bessere Heilung der Stiche und ein mögliches Auswachsen minimiert werden. In jedem Fall ist der Winkel des Industrial wichtig und dabei ist der natürliche Wuchs des Ohrs zu berücksichtigen. Verbindet die senkrechte mit der waagerechten Peripherie der Ohrmuschel.
Orbital- Eine Kombination des Conch und z.B. eines Ohrläppchen Piercings. Hierbei werden die Stiche durch das gewählte Schmuckstück verbunden.
Snug – Wird entlang der inneren Seit der Helix gestochen, ein Nachteil ist dabei die Störung wenn man schläft, vorausgesetzt man schläft auf der Seite. Die Wundheilzeit kann schmerzhaft sein und bis zu 8 Wochen und mehr dauern.
Rook/Daith- Wird horizontal im oberen Bereich der Ohrmuschel gestochen. Dieses Piecing erfordert einen sehr versierten Piercer , da die richitge Stichstelle nur schwer zu lokalisieren ist. Besonders geeignet ist dieses Piercing für Menschen, die ein Piercing nicht sofort offen zeigen möchten, da es bei entsprechender Wahl der Schmuckgröße nicht sofort zu sehen ist.
Antitragus- Wie der Name sagt wird dieses Percing auf der Gegenseite des Tragus gestochen.
Conch – Hierbei handelt es sich um ein Piercing, das durch die innere Ohrmuschel gestochen wird , bei diesem Piercing sollte als Schmuckform der Stab(Barbell) gewählt werden
Tragus – Ein beliebtes, wenn nicht gar das beliebteste Piercing. Das Stechen dieses Piercings wird als äußerst schmerzhaft beschrieben und wird durch den Vorsprung des Knorpels an der Peripherie des Gehörgangs am Ohr befestigt. Als Schmuck wird hier zumeist ein kleiner Ring gewählt.
Helix- Ist ein populäres Piercing, welches an der Peripherie der oberen Ohrmuschel gestochen wird, es kann mehrfach ausgeführt werden. Viele Schmuckformen sind möglich, wobei man auf den Haarwuchs achten sollte bei dieser Art des Piercings.
Ohrläppchen – Das bei Weitem populärste Piercing, es war bei indogenen Völkern bereits sehr beliebt. Es sollte möglichst mittig ins Läppchen gestochen, geschossen werden. Auf Grund des heutigen Kenntnisstandes sollte auch dieses Piercing vom erfahrenen Piercer ausgeführt werden, denn es wird zum Einen die Haut und der Knorpel durchstochen und zum Andern spielt auch die Größe des einzusetzenden Schmuckes und eine eventuelle Dehnung des Ohrläppchenloches eine Rolle. Meint, dass bei unsachgemäßer Ausführung des Piercings unerwünschte Effekte auftreten können, wie z.B. ein Bluterguss, der mehrere Dinge auslösen könnte.
Die Wundheilzeit variiert bei Allen, von Fall zu Fall, kann aber durchaus bis zu 9 Monaten dauern. Der versierte Piercer/Piercerin wird Sie bei Interesse an einem Schmuckstück gern eingehend beraten.
Bild: u.a. BCR
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