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Geschrieben von Administrator
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Allen Intimpiercings bei Frauen ist gemein, dass sie sehr stark von den körperlichen Gegebenheiten abhängig sind, d.h. nicht alle Piercings sind bei Allen möglich. In allen Fällen ist vor dem Stechen das Schamhaar auf eine minimale Länge zu reduzieren, dies bedingt die Markierung der Stechstelle und die Desinfektion.
In den äußeren Schamlippen muss mehr Gewebe durchstoßen werden als bei einem Piercing der inneren Schamlippen, zudem sind die äußeren Schamlippen, durch z.B. Druck und Reibung, einer stärkeren Belastung ausgesetzt. Aus diesen Gründen ergibt sich eine Wundheilzeit von bis einem halben Jahr.
In den inneren Schamlippen hingegen muss nur relativ dünnes Gewebe durchstoßen werden, dadurch geht die Heilung auch wesentlich schneller im Vergleich zum Durchstoß der äußeren Lippen. Hier dauert die Heilzeit maximal 6 Wochen. Durch das gute Dehnverhalten der Haut der inneren Schamlippen kann man diese durch das Anhängen von Gewicht am Piercing erheblich vergrößern.
In der Klitorisvorhaut wird in senkrechter oder waagerechter Richtung gestochen. Dieses Piercing ist äußerst beliebt bei Frauen wird das Lustempfinden doch erheblich gesteigert. Die Heilzeit für solch ein Piercing liegt bei maximal 2 Monaten. In der waagerechten Form sticht man einen Ring mit Kugel durch das dünne Bändchen oberhalb der Klitorisvorhaut, um die Kugel des Rings auf der Klitoris zu liegen zu bekommen. Für dieses Piercing muss genügend Haut im Stichbereich vorhanden sein, außerdem wie bei fast allen Piercings ist darauf zu achten, dass das Schmuckstück nicht zu klein gewählt wird, um das Herauswachsen oder Verdrehen nicht zu fördern. Beim Liebesspiel reibt nun die Kugel an der Klitoris und gleichzeitig wird der Bereich darüber stimuliert.
Bei der senkrechten Art des Durchstichs wird die Klitorisvorhaut komplett mit einem Barbell(stabförmiger Schmuck mit Kugelabschluss an Enden) durchstoßen. Die untere Kugel des Barbells stimuliert dabei die Klitoris permanent. Ist dieser Effekt nicht erwünscht, so möge die geneigte Frau eher das waagerechte Piercing wählen. Für dieses Piercing muss die Klitorisvorhaut groß genug sein, der versierte Piercer wird ihnen bei der Entscheidung helfen.
Die Klitoris selbst zu durchstechen, um ein Piercing anzubringen empfiehlt sich nicht, da dort viel Blut durchläuft und auch etliche Nervenendungen. Aus diesem Grund lehnt der erfahrene Piercer dies ab.
Es gibt auch andere Piercings für den Intimbereich, jedoch ist aufgrund zahlreicher möglicher Gefahren und damit verbundenen Infektionen von solchen abzuraten, da sie zudem in der Überzahl eh wieder herauswachsen. Zu nennen ist hier beispielsweise das so genannte „Christina“, welches als Oberflächenpiercing vertikal durch den Ansatz des Schamhügels verläuft, aber sehr schlecht verheilt und meist abgesondert wird.
Bild: Barbells und Ringe
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