Cover-up Tattoo

Cover-up Tattoo

Cover-up Tattoo
Semmick Photo/shutterstock.com

Leider kommt es hin und wieder vor, dass jemand mit seinem Tattoo nicht mehr zufrieden oder sogar unglücklich ist. Das kann eine schlecht gestochene Tätowierung sein, die man lieber unter der Kleidung versteckt, der Name einer verflossenen Liebe oder Symbole aus Teenagertagen, die für einen selbst nicht mehr stimmig sind. Diese Tattoos will man gerne loswerden. Eine gute Lösung für solche auf der Haut verewigten „Jugendsünden“ ist ein Cover-up Tattoo.

Aus dem unerwünschten Tattoo wird ein neues Kunstwerk

Bei einem Cover-up Tattoo wird, wie der Name schon sagt (engl.: to cover up – etw. überdecken), das alte Tattoo zum „Verschwinden“ gebracht, indem es mit einem neuen Tattoo dauerhaft überdeckt wird. Es ist nicht genug zu betonen, dass bei einer Übertätowierung große Kreativität und Geschicklichkeit des Tätowierkünstlers gefragt sind, denn das alte Motiv verbleibt ja auf der Haut und muss gekonnt in ein neues, ästhetisches Motiv integriert werden. Geeignet sind für diesen Zweck solche Motive, die keine festgelegte Linienführung aufweisen. Das können Pflanzen, Blüten oder auch Drachen und Tiere sein, die sich in ihrer Form und Struktur so anpassen lassen, dass sie die vorgegebenen Linien des alten Tattoos effektiv überdecken.

Herausforderungen für ein effektives Cover-up Tattoo

Ein Cover-up Tattoo ist generell etwas größer als das zu überdeckende Motiv, um wirklich ein neues Hautbild zu erhalten. Es muss auch in Kauf genommen werden, dass das Aufhellen alter Farben nur sehr begrenzt funktioniert. Aus diesem Grund werden für das Cover-up Tattoo meist dunklere Farben verwendet. Eine wahre Herausforderung für den Einfallsreichtum des Profis sind folglich große schwarze Flächen oder Tribals. Der Tätowierer wird beim Übertätowieren nach effektiven Möglichkeiten suchen, die Linien des alten Tattoos in jene des neuen Motivs zu integrieren. Wenn das gut gelingt, kann ein Cover-up Tattoo auch in hellen Farben gehalten sein.

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