Bodyart Tattoo
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Unter dem Orbital Piercing versteht man 2 Piercings, die durch einen Ring verbunden sind. Häufig werden Lobe Orbitals, Helix Orbitals gestochen, man kann aber auch z.B. Conch Orbitals tragen.
Ausheilung: hängt von der Stelle ab, von 4 bis 6 Wochen bis zu mehreren Monaten Schmuck: BCR (mindestens 1,6mm), CBB (mindestens 1,6mm)
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Beim Dermal Anchoring wird ein spezielles Schmuckstück in die Haut gesetzt. Hierfür wird ein kleiner oberflächlicher Schnitt gemacht, durch den das Schmuckstück in die Haut geschoben wird. Die nächsten Wochen ist dann ein wenig Vorsicht geboten, damit man nirgends mit dem Schmuck hängen bleibt. So ist ein Pflaster in den ersten Wochen zu empfehlen, bis der Schnitt verheilt ist und sich das Schmuckstück in der Haut verankert hat. Die gesamte Abheilzeit beträgt ca. sechs Wochen. Danach ist das Schmuckstück relativ stabil, man sollte jedoch auch weiterhin Acht geben, nicht hängen zu bleiben. Das Dermal Anchoring ist eine Alternative zum Transdermal Implant, jedoch ist es im Vergleich dazu nicht an jeder Stelle machbar und im nach hinein auch nicht so stabil. Dafür hat man den Vorteil einer kürzeren Abheilzeit und eines wesentlich unkomplizierten Eingriffs. Es bleibt natürlich der gleiche Nachteil, dass sich der Schmuck nicht so einfach wieder entfernen lässt. Ausheilung: 4-6 Wochen Schmuck:
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Rüdiger Franke eröffnete neues Studio - Kunden müssen 18 Jahre alt sein von Michael Deutsch, 14.09.07, 18:42h, aktualisiert 14.09.07, 20:35h Tätowierer Rüdiger Franke hat mit der Körperskulptur-Künstlerin Elvira Schinschke das Studio «Tapiemanie & Alcatraz Tattoo» eröffnet. (Foto: MZ) Halle/MZ. Popstar Robbie Williams hat es. Fußballstar David Beckham auch. Und Schauspielerin Angelina Jolie kriegt gar nicht genug davon. Die Rede ist von Tattoos. Was vor Jahren sittsame Bürger schockierte, ist längst gesellschaftsfähig geworden. Allein in Deutschland sollen über vier Millionen Menschen ein Tattoo tragen. "Der Trend zum Schmuck auf der Haut ist ungebrochen", sagt Tätowierer Rüdiger Franke, der in dieser Woche mit der Körperskulptur-Künstlerin Elvira Schinschke sein Studio "Tapiemanie & Alcatraz Tattoo" in Halle eröffnet hat. Derzeit angesagt sind tätowierte Sterne in allen Größen, Formen und Farben; sowohl als sichtbarer oder als geheimer Schmuck an allen möglichen Körperstellen, so Franke über die Szenen-Trends. Doch wer sich mit Farbe impfen lassen will, sollte zuvor gut überlegen. Hautschmuck, das sagt der Experte, sei nicht gleichzusetzen mit Modeschmuck. Das Tattoo begleitet seinen Besitzer das ganze Leben. Und ein Motiv, das bei einem 20-Jährigen noch echt klasse aussieht, kann eine ganz andere Wirkung haben, wenn der Träger eines Tages 70 ist. Der 38-Jährige erinnert etwa an den Zeitgeschmack der Steißbein-Tattoos, die Ende der 90er Jahre als Folgeerscheinung der Bauchfreimode massenhaft gestochen und im Volksmund "Arschgeweih" genannt wurden. "Die sind mittlerweile total out. Frauen, die damals Mädchen waren, bereuen heute ihre Jugendsünden", so Franke. Deshalb sei es wichtig, die Kundschaft aufzuklären und Regeln aufzustellen. "Unsere Kunden müssen mindestens 18 Jahre alt sein. Selbst wenn die Mutti mitkommt und ihr Einverständnis gibt, lehne ich bei Jüngeren den Job ab", sagt Rüdiger Franke und spricht vom Berufsethos in einem Beruf, der bis heute leider nicht anerkannt sei. Oft bestehe der Wunsch, selbst gezeichnete Motive verewigen zu lassen. Auch hier ist Skepsis angebracht. "Häufig muss man den Kunden überzeugen, von seiner Idee abzulassen oder zumindest zu seinen Gunsten das Motiv überarbeiten", erzählt der Künstler, der ebenso das Stechen von Namen des Freundes oder der Freundin ablehnt. Warum das so streng gehandhabt wird, begründet Franke gleich selbst. Zeiten änderten sich und mit ihnen auch der Kontext "für immer und ewig". "Wenn ich zeitlebens jede Freundin auf meinem Körper notiert hätte, wäre ich kunterbunt". Der Hallenser, der das Handwerk vor rund sechs Jahren bei Ringo Neudeck von Alcatraz-Tattoo gelernt hat, ist recht platzsparend mit seiner eigenen Haut umgangen. Bis auf ein einziges Pentagramm auf dem Rücken zieren lediglich zwei Bilder seine Waden - eines seiner Eltern und eines von seiner Ex-Freundin, das der spanische Tattoo-Meister "Robert Hernandez" gestochen hat. Doch was kann man tun, wenn das eigene Tattoo plötzlich "out" ist? Wer sein Tattoo nicht mehr mag, kann es laut Franke mit einem anderen Motiv überdecken. "Ich versuche, dabei so gut wie möglich zu helfen." Die Alternative wäre, es beim Hautarzt weglasern zu lassen. Das sei aber schmerzhaft und könne Narben hinterlassen, so Franke. Deshalb sei es besser, vorher zu überlegen, was zeitlebens schmücken soll. Über hämische Sprüche à la "by, by Arschgeweih" können viele Trägerinnen aus heutiger Sicht nicht lachen.
(Quelle:www.mz-web.de)
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Gezeichnet von Leid und Lust Von Khuê Pham Die neue Tattoo-Ausstellung im Berliner Museum für Kommunikation soll unter die Haut gehen. Auf 20 Fotos entblößen sich tätowierte und gepiercte Menschen und zeigen damit, wie alltäglich der Körperkult geworden ist. Olli L. ist ein provokanter Typ, nackt jedenfalls. Auf seinem Rücken prangt ein riesiges Totemgesicht mit aufgerissenem Maul und scharfen Zähnen. Aber auch von vorne hat der Maschinenbautechniker und Piercer dem Betrachter einiges zu bieten: Sein Bauch schmückt ein "White Trash"-Schriftzug, in seinem Geschlecht steckt ein Genitalpiercing. TATTOOS, PIERCINGS, NARBEN: GRAVIERENDE GESTALTUNG Fotostrecke starten: Klicken Sie auf ein Bild (6 Bilder) Die meisten Leute bekommen Körperschmuck dieser Art nur selten zu sehen, die neue Ausstellung im Berliner Museum für Kommunikation will das ändern. 20 großflächige Fotos von Menschen mit Tätowierungen und Piercings werden hier bis zum 28. Oktober gezeigt, das Projekt heißt "Unter die Haut" und entstand im Zuge einer Studie über Körpermodifizierungen der Frankfurter Psychologin Aglaja Stirn. Harmlose Normalit ä t Im Gegensatz zu Insider-Events wie Tattoo Conventions geht es hier um die Alltäglichkeit des Körperkultes. Laut Stirn haben 41 Prozent der Frauen und 29 Prozent der Männer zwischen 15 und 25 Jahren Tätowierungen oder Piercings - von subkultureller Randerscheinung kann keine Rede sein. Überhaupt gibt es Tattoos, solange es Menschen gibt, schiebt Ko-Kurator Dirk-Boris Rödel hinterher, schon Steinzeitmensch Ötzi war tätowiert, Kaiserin Sissi übrigens auch. Dass es den Ausstellungsmachern weniger ums subversive als ums massenkonforme Potential geht, wird beim Anblick der Porträts schnell klar. Es ist eine schön anzusehende, harmlose Normalität, die sie da mit einem leicht distanzierten Blick zeigen. Die Modelle - größtenteils jung, hip und attraktiv - posieren vor weißer Leinwand; lächelnd präsentieren sie sich dem Zuschauer erst an-, dann ausgezogen. Die Fotos strahlen die sterile Ästhetik einer Hochglanz-Werbekampagne aus, der Gegensatz zur Hardcore-Szene mit Fetisch-Kult und S&M-Praktiken könnte kaum größer sein. Die verharmlosende Inszenierung reflektiert den Mainstream-Charakter von Tätowierungen und Piercings. Welches modebewusste Girlie hat kein Bauchnabelpiercing, welcher Nachwuchs-HipHopper kein chinesisches Schriftzeichen eingraviert? Auch die Mode-, Werbe- und Filmindustrie bedient sich gern tätowierter Models. Spätestens seit den Tattoo-lastigen Werbekampagnen von biederen Firmen wie Immobilienscout24 oder Wüstenrot sind die früher so anrüchigen Körperverzierungen restlos gesellschaftsfähig. Rebellion per Bauchnabelpiercing Dementsprechend sind die in der Ausstellung vorgestellten Modelle Menschen wie du und ich, von der Grundschullehrerin bis zum Einzelhandelskaufmann ist alles dabei. Ihre Biografien und Gedanken zum Thema Körpermodifizierung erfährt der Besucher durch Interviewfragmente, die Stirns Studie entnommen sind. Auffällig ist, dass alle Porträtierten als Motiv für ihre Piercings und Tattoos ihre Individualität angeben. Groß ist die Sehnsucht nach einer eigenen Identität in Zeiten der schnelllebigen Massenkultur; der Entschluss, den eigenen Körper für die Ewigkeit zu markieren, ist also ein Akt der Selbstbestätigung. So bezeichnet sich beispielsweise die 25-jährige Studentin Stefani M. aufgrund ihrer Bauchnabel- und Zungenpiercings als "individuell" und "ein bisschen rebellisch". Der anfangs vorgestellte Olli L. beharrt hingegen auf Abgrenzung, denn er will kein Spiegelbild einer Gesellschaft sein, die er "ungesund" findet. Sie als Anhängerin der gepiercten Pseudo-Rebellen, er als Vertreter des exzentrischen Einzelgängers - die Typologie der Tätowierten ist auf den ersten Blick übersichtlich. Für echte Aha-Erlebnisse sorgen da andere. Der 45-jährige Einzelhandelskaufmann Robert B. verwandelt sich in seinen Porträts auf beeindruckende Weise vom schicken Anzugträger zum Szenetyp samt dreifachem Bauchnabelpiercing und Ganz-Arm-Tattoos. Auch die komplette Transformation eines jungen Paares vom biederen Pärchen zu schrägen Skatertypen verdeutlicht, wie Körpermodifizierungen nicht nur die Haut, sondern den ganzen Menschen verändern können. Trend nach Innen Überhaupt, die Haut: Als Grenze zwischen Fleisch und Umwelt markiert sie den Übergang zwischen Subjektivität und Gesellschaft. Dass sozio-kulturelle Einflüsse das Innere des Menschen verändern ist klar. Inwiefern dieser Prozess durch Körpermodifizierungen beeinflusst wird aber weniger. Besonders Frauen versuchen, durch Piercings und Tätowierungen körperbezogene Komplexe zu überwinden, auch entscheiden sie sich öfter als Männer für die schmuckähnlichen Piercings oder dekorative Tattoos wie Blumen oder andere Verzierungen. Kuratorin Stirn erzählt von einem extremem Beispiel für diese Art von Verhalten: Ihre neueste Studie handelt von Opfern sexuellen Missbrauchs, die sich Genitalpiercings stechen lassen, um die Kontrolle über ihren eigenen Körper zurückzugewinnen. Es ist ein ganz neues Feld in der Forschung, ähnlich unerforscht wie die extremeren Formen von Körpermodifizierung wie künstliche Vernarbungen, Implantate oder sogar Amputationen, die langsam an die Stelle der harmlos gewordenen Tattoos rücken. Letztlich, dies macht die Berliner Schau deutlich, spiegelt die Popularität von Körperverzierungen einen Trend zum Rückzug in den eigenen Leib wider. Wo früher die Individualität durch materielle Güter oder Kleidung ausgedrückt wurde, spielt heute das eigene Fleisch eine immer größere Rolle. Die Hülle reiche einfach nicht mehr aus, um sein Inneres auszudrücken, sagt Stirn. "Der Körper ist die letzte Instanz des Menschen." -
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Einen vietnamesischen Drachen hat sie schon. Und die Geburtskoordinaten ihrer Kinder trägt Angelina Jolie für jedermann sichtbar auf dem Oberarm. Doch ein Tattoo für ihren Herzallerliebsten Brad Pitt fehlt noch.
Vor einigen Wochen ging die Meldung durch die Welt, Jolie hätte sich ein Brad Pitt gewidmetes Tattoo stechen lassen - an «intimer Stelle». Leider nein: Sie habe nicht vor, sich den Namen ihres Liebsten auf ihren Körper tätowieren zu lassen, sagte die Schauspielerin jüngst. Die Tätowierung ihres Ex-Mannes Billy Bob Thornton musste sie nämlich wieder entfernen lassen. Jolie: «Die Lektion habe ich gelernt.»
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Was fühlt ein Asexueller auf der Erotik-Messe? Alarmstufe Rotlicht: Auf den Erotik-Fachmessen in ganz Deutschland treffen regelmäßig Blümchensex-Freunde auf Porno-Fans. Unter die Menge hat sich einer gemischt, der mit keinem von beidem etwas anfangen kann – ein Asexueller. Foto: Isabelle Ewald Ein riesiges Werbeplakat auf dem Berliner Messegelände für die "Venus" Ich bin mit Chris* auf der "Venus". Um uns herum Frauen und noch viel mehr Männer, die nur eines wollen: Lust und Sex. Vor uns auf einer kleinen Bühne räkelt sich eine blonde Schönheit an einer polierten Metallstange im Rhythmus banaler Techno-Musik. Das Kleid, das sie trägt, ist oben zu eng und unten zu kurz. Alle paar Sekunden lässt sie es etwas weiter runterrutschen, bis sie nur noch im schwarzen Tanga da steht. An ihrer linken Brust funkelt ein silberfarbenes Piercing. Es reflektiert im Blitzlichtgewitter, das von einer Armee an Digitalkameras produziert wird. Die Männer johlen und pfeifen, fordern das Model auf, sich auch noch des letzten Stück Stoffs zu entledigen. Weiterführende links Chris, der neben mir steht, ist unbeeindruckt. „Ich habe nie verstanden, was Männer an Stripperinnen finden“, sagt der 35-Jährige. Was andere heiß macht, lässt ihn völlig kalt. Chris ist asexuell. Er hat keinerlei Interesse an Sex und allem, was dazu gehört. Nackte Frauenkörper findet er zwar ästhetisch, aber sexuelle Gedanken bekommt er bei ihrem Anblick nicht. Das war schon zu Teenagerzeiten so. Freunde und Verwandte dachten, er sei schwul. Ist er aber nicht. Chris will bloß keinen Sex. Partnerinnen wenden sich ab Wir ziehen weiter und treffen auf den Künstler René von Boch, der eigenwillige Aktzeichnungen malt: Üppige Frauen mit kleinen Köpfen treffen auf dünne Männer mit überdimensionalen Geschlechtsteilen. Eine Weile diskutieren wir über Schönheitsideale, landen dann beim Thema Liebe und Beziehungen. Natürlich weiß Chris, wie es sich anfühlt, verliebt zu sein. Dieses Kribbeln im Bauch zu haben, die Welt durch eine rosarote Brille zu sehen. Dreimal hatte er das Gefühl schon. Doch nie gingen die Emotionen bei ihm so weit, dass er mit seiner Partnerin hätte schlafen wollen. Nicht aus Ekel, nicht aus Angst. Chris kann Sex einfach nichts abgewinnen. Dem hält eine Beziehung mit sexuellen Partnerinnen auf Dauer nicht stand. Sein Liebesleben fasst Chris so zusammen: „Ich verliebe mich grundsätzlich in Frauen, an die ich nicht rankomme. Bevor Sex überhaupt zum Thema wird, ist die Beziehung schon wieder vorbei.“ Das ist schade. Chris ist ein angenehmer Zeitgenosse, zuvorkommend und sportlich, Typ Schwiegermutters Darling. Irgendwann mal Kinder zu haben, kann er sich auch gut vorstellen. Andererseits ist der Fußballfan gerne unabhängig. Seine sexuelle Orientierung kommt ihm hierbei sehr gelegen. Schätzungen zufolge ist ein Prozent der deutschen Bevölkerung asexuell – also frei von jeglichen sexuellen Gedanken. Ebenso viele Sexsüchtige gibt es. An jeder Ecke gibt es auf der "Venus" Liebesspielzeuge und Pornofilme. Wie auf einem Basar liegen sie stapelweise an den Ständen aus. Von harmlos bis extrem. Für jeden Geschmack ist etwas dabei. Fast jeden. Mechanisch streift Chris durch die Gänge, an einer Art Grabbeltisch bleibt er kurz stehen. Er schaut auf die Handschellen und Fußfesseln. Konsterniert sagt er: „Manche Sachen erinnern mich stark an Folterinstrumente. Das ist echt krass.“ Venus ist überall Sex als Folter? Für Asexuelle wie Chris scheint es so. Es vergeht kaum ein Tag, an dem er nicht, wie wir alle, mit Sex konfrontiert wird. Im Fernsehen, in Magazinen, auf Werbeplakaten: Sex sells – ohne Rücksicht auf diejenigen, die keine Lust auf Fleischbeschau und eindeutige Zweideutigkeiten haben. Asexuelle sind nicht auf der Suche nach Sex, aber der Sex sucht sie. Jeden Tag, jede Stunde, jede Minute. Sex ist in unserer Gesellschaft omnipräsent. Venus ist überall. Über die Ursachen von Asexualität kann bislang nur spekuliert werden. Anthony F. Bogaert, Psychologe von der Brock University im kanadischen St. Catharines und Urheber der einzigen repräsentativen Studie zu diesem Thema, stellte fest, dass es vielseitige Gründe gibt, weshalb Sex bei einigen keinen Stellenwert hat. Sie können psychischer, soziologischer, aber auch physischer Natur sein. Viel wichtiger aber: Asexualität ist keine Krankheit – ebenso wenig wie Homo- oder Bisexualität. Nach zwei Stunden mit viel nackter Haut, Pornos in Endlosschleife und jegliche Formen von Sexspielzeug verlassen Chris und ich die temporäre Hochburg der Lust. Der frische Wind kühlt unsere erröteten Gesichter. Gemeinsam gehen wir in Richtung S-Bahn, reden über das Gesehene und stellen fest, dass wir so etwas so schnell nicht wieder erleben wollen. Und während wir uns unterhalten, hören wir aus der Halle dumpfe Techno-Musik schallen. Das nächste Model lässt die Hüllen fallen. Und Chris entfernt sich immer mehr vom Sex.
(Quelle:www.welt.de)
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