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Abdominoplastik
Abdominoplastik Bauchstraffungsoperation; ein chirurgischer Eingriff bei dem die Körperkontur im mittleren und unteren Bauchbereich durch Entfernung von überschüssigem Fett- und Hautgewebe korrigiert wird. Oft als Nachkorrektur bei Liposuktion.
 
Tattoo Vorlagen

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Tattoo Entfernung

Tattoo Entfernung

 

Leider kommt es hin und wieder vor das jemand mit seinem Tattoo nicht mehr zufrieden ist. Hier gibt es zwei Grundsätzliche Möglichkeiten sein Tattoo wieder loszuwerden. Die erste Möglichkeit der Tattoo Entfernung ist das über Tätowieren des alten Tattoos ( auch als cover up ) bezeichnet. Diese Art von Tattoo Entfernung wird in den meisten Fällen verwendet , wenn jemand mit seinem Tattoo Motiv oder Arbeit nicht zufrieden ist. Diese Arbeit wird in einem Tattoostudio durchgeführt. Als zweite Möglichkeit gibt es noch die Tattooentfernung durch Laser, diese Entfernung ist recht teuer und wird in den meisten Fällen in einer Laserklinik durchgeführt. Zu beahten ist hierbei was für Farben verwendet wurden, nicht jeder Laser kann Z.B Rot entfernen. Weitere Informationen findest du unter Tattooentfernungen



 
Piercing Dehnen

Piercing Dehnen

 

Sehr viele Piercing Freunde fragen immer wieder wie man richtig dehnt und wie lange das Dehnen dauert. Als erstes gibt es keine pauschale Antwort auf die Frage wie lange man für das Dehnen eines Piercings benötigt. Die Dauer des Dehnens hängt zumal davon ab, ob beim piercen schon eine größer Nadel oder Punch verwendet wurde. Zum andere hat jeder Mensch ein anderes Gewebe.  Beim dehnen sollte man keinen Falschen Ehrgeiß aufkommen lassen, das könnte zu zwei Gefahren führen. Erstens das Einreissen der Dehnungsstelle, was das dehnen erheblich verlangsamen würde.



 
Painting und Piercing in Chamer Stadthalle
Painting und Piercing in Chamer Stadthalle

Nationale und internationale Tätowierer zeigten am Wochenende in der Stadthalle Cham ihr Können. Björn von needles&pins in Niederrunding hatte die zweitägige Tattoo-Show organisiert. Hunderte Tattoo-Fans und solche, die es eventuell werden wollen, schauten den Tattoo-Artists über die Schultern.

Aber nicht nur Zuschauen war angesagt. An fast jedem Aussteller-Stand konnten sich die Besucher tätowieren oder piercen lassen. Neben Tattoo-Fans wagten auch Neulinge den Schritt auf den Stuhl und ließen sich tätowieren. Ob Brust, Oberarm, Knöchel, Fuß oder Schulterblatt – egal welche Körperstelle: Bei den Tätowierern herrschte Andrang.

In den Kategorien „Best of Colour“, „Best of Tribal“ und „Best of Saturday“ wurden am Samstag die zwei besten Tattoos und ihre Artists gekürt, ebenso am Sonntag in der Kategorie „Best of Sunday“. Eine Jury mit Isobel Varley aus England begutachtete die Körperkünste. Sie gilt als die am meist tätowierteste Seniorin der Wel.

Wer sich kein Tribal (kräftiges schwarzes Silhouetten-Motiv) oder ein anderes Motiv stechen lassen wollte, konnte sich auch piercen lassen. Wer dies umsonst haben wollte, hatte am Wochenende drei Mal die Möglichkeit hierzu. Einziger Haken: Das Piercing wird auf der Bühne gestochen. Ebenso konnten die Besucher „Maiers kleine Fakirshow“ auf der Bühne verfolgen. Feuer, Glassplitter und ein Nagelbrett waren die Hauptelemente in der Show.

NGroßes Vertrauen setzte der Künstler in den Besucher Daniel. Während sich der Künstler der kleinen Gruppe auf das Nagelbrett legte, waren es Daniels Aufgaben, ein Kissen auf den Bauch des Künstlers und anschließend einen Backstein darauf zu legen. Mit einem Hammer sollte er dann den Backstein kaputt schlagen, was Daniel geling.eben einer Bodypainiting-Show kam als Live-Gast auch Mike Auffenberg. Wie auch beim Altstadtfest zeigte er hier seine Stuntshow. Der 33-Jährige ist mehrfacher Landesmeister in verschiedenen Hubraumklassen, ist mehrfacher MSR-Meister Klasse National, war Fünfter im Deutschen Moto Cross-Pokal und nahm an der deutschen und der international deutschen Meisterschaft teil.

Die letzten beiden Tattoo-Shows, die ebenfalls in Cham stattgefunden, hatten, prägte und organisierte Björn vom needles&pins gemeinsam mit Klaus, ein „Tattoo-Pionier“ von First Class Tattoos aus Falkenstein. Letzterer hatte kürzlich einen tödlichen Unfall. Ihm zu Ehren wurde links von der Stadthallen-Bühne eine Diashow über ihn abgespielt.

(Quelle:www.mittelbayerische.de)

 
Vom Arschgeweih zum Lendentattoo und zurück

25. September 2007 Darius Saniee-Ghomi fügt Menschen Schmerzen zu. Jeden Tag, mehrmals, und sie bezahlen ihn dafür. Es gibt viele, die ihn ihr Leben lang nicht vergessen werden: Spieler der Eintracht Frankfurt, die Sänger der Backstreet Boys, Einheimische, Touristen. „Screwface“ heißt das Tätowier-Studio, das Saniee-Ghomi nahe der Konstablerwache betreibt. Im ersten Stock liegt dort Markus Schwönge (Name geändert) auf dem Bauch. Nervös rutscht er auf der türkisfarbenen Liege herum, die in der Mitte des Raumes steht. Die schwarzen Haare auf seiner rechten Wade hat Saniee-Ghomi bereits abrasiert. Alles an dem sterilen Raum erinnert an einen Zahnarztbesuch: Die hellen Wände, der absenkbare Behandlungsstuhl, sogar der Geruch, eine Mischung aus Desinfektionsmittel und Kunststoff. Und spätestens wenn die Nadeln der Tätowiermaschine, der „tattoo-gun“, zu surren beginnen, werden Bilder der letzten Wurzelbehandlung wach. Einzig die kleine Freiheitsstatue von New York, die im Regal vor Schwönge steht, will nicht so recht passen: das Gesicht ein Totenkopf, der Arm, der eigentlich die Fackel halten sollte, abgetrennt. Chinesische Schriftzeichen schmücken den Arm "Ich bin kaum nervös", versichert der Kunde „Das Klischee von zwielichtigen, verrauchten Studios, in denen man den ganzen Tag auf abgewetzten Sofas rumlungert und besoffene, bärtige Seemänner tätowiert, ist längst überholt“, sagt Saniee-Ghomi, 39 Jahre alt. Die hellen, freundlichen Räume und das Schild „Rauchen verboten“ über dem Tresen im „Screwface“ scheinen ihm recht zu geben. Und er sieht auch nicht gerade aus, wie man sich den Inhaber eines Tätowierstudios gemeinhin vorstellt: Einszweiundsiebzig ist er groß, neben einem offenen Lächeln trägt er kurze, blonde Haare und grüne Flipflops. Er hat nur sieben unscheinbare Tattoos, darunter einen kleinen Delphin auf einem Oberschenkel. „So, dann wolln wa ma. Das wird ne echt geile Waschmaschine, die ich dir auf deine Wade tätowiere, Alter“, flachst Saniee-Ghomi. Der entsetzte Blick von Schwönge zeigt, wie wenig der gerade zu solchen Scherzen aufgelegt ist. Denn eigentlich soll es für den 22 Jahre alten Kfz-Auszubildenden heute ein großer chinesischer Drache werden, ganz in Schwarz. Zwei Stunden wird es dauern, bis das 30 Zentimeter große Motiv auf seine Wade gestochen ist, 250 Euro zahlt Schwönge dafür. „Nervös bin ich kaum“, sagt er unsicher und krempelt den Ärmel seines T-Shirts hoch. Er präsentiert seinen Oberarm. Detailarbeit Seit einem Jahr prangen dort die vier verschnörkelten Buchstaben „A C A B“ und spiegeln seine schlechten Erfahrungen mit der Polizei wider. Die Abkürzung steht für „all cops are bastards“, alle Polizisten sind Bastarde. Schwönges rechten Unterarm zieren fünf chinesische Schriftzeichen, vor drei Jahren ließ er sie sich stechen. „Das Leben ist schöner als der Tod“, lautet die Übersetzung. Hauptsache, sichtbar „Chinesische Zeichen, sogenannte Kanjis, sind bei den Kunden sehr beliebt“, sagt Saniee-Ghomi. Dabei komme es den meisten aber mehr auf das Aussehen und weniger auf die Bedeutung der Schrift an. Überhaupt habe sich der Geschmack der Kunden in den vergangenen Jahren stark verändert. Früher seien vor allem Delphine, Rosen, Teufelchen und Steißbeintattoos – im Volksmund auch Arschgeweihe genannt – verlangt worden. Heutzutage seien es Ornamente in der Leistengegend und Sterne in allen denkbaren Variationen. Während seine weiblichen Kunden ihre Tattoos auf den Knöcheln, dem Schulterblatt und auf den Hüften bevorzugten, trügen Männer sie lieber an Unterarmen und dem Hals – Hauptsache, sichtbar. Farbvielfalt „Hauptsache, sichtbar“, dachte sich auch Felix Druschel, 20 Jahre alt, als er sich vor zwei Jahren seinen linken Unterschenkel tätowieren ließ. Die große Lotusblüte, die sich von seinem Knöchel bis zum Knie schlängelt und in deren Mitte ein Totenkopf prangt, hat er selbst entworfen. Ebenso wie den Schriftzug „Know your proofs“ auf seinem linken Oberarm, „wisse um deine Fähigkeiten“. Seit drei Monaten ist Druschel Praktikant im „Screwface“, nebenher leistet er seinen Zivildienst bei der Stadt Bad Homburg. Irgendwann möchte er selbst einmal Tätowierer werden. Bis es so weit ist, zeichnet er Tattoo-Vorlagen, sogenannte „flashs“, und kümmert sich um die Werkzeuge und die Hygiene im Studio. Sein größter Traum: „Irgendwann soll meine komplette linke Körperhälfte mit Tätowierungen verziert sein.“ Kein seltener Gedanke, wie Saniee-Ghomi weiß: „Das Tätowieren wirkt bei vielen wie eine Sucht, einmal begonnen, können sie nicht mehr aufhören“, sagt er und schwelgt in Erinnerungen. Damals, bis vor etwa zehn Jahren, habe es einen richtigen „Tattoo-Zirkus“ gegeben, da hätten die Leute vor dem Studio Schlange gestanden und die Nadeln ständig gesurrt. Das Tätowieren sei damals noch wahre Kunst gewesen, gut bezahlt, bis zu 15.000 Euro im Monat habe er verdient. Vorbei. „Hier in Frankfurt eröffnen viele neue Tattoo-Studios, die meisten halten sich aber nur ein, zwei Jahre. Dann merken die Besitzer, dass das auch Arbeit bedeutet.“ Schwarzes „M“ auf der Stirn "Das wird ne geile Waschmaschine": Darius Saniee-Ghomi, der Besitzer von "Screwface" Das „Screwface“ war eins der ersten Tätowier-Studios in Frankfurt. Zusammen mit seinem Bruder Cyrus, beide sind Halbiraner, hat Saniee-Ghomi es 1996 eröffnet. Zuvor ist er um die halbe Welt gereist und hat das Tätowieren gelernt, von den ganz Großen der Szene, sagt er. Nach dem Realschulabschluss, im Alter von 17 Jahren, zog Saniee-Ghomi nach Amerika. Fünf Jahre hat er dort illegal verbracht, „gelebt und überlebt“. Und seine ersten Stiche gemacht, mit einer selbstgebastelten „tattoo-gun“. „Mein erstes Tattoo hab ich total verkackt. Den Schatten am Bart eines Indianers hab ich so dunkel gestochen, dass es hinterher aussah, als hätte er einen Ziegenbart“, erzählt er und grinst. Jugendsünden. Gelernt hat er unter anderem bei Don Ed Hardy, dessen Tattoo-Vorlagen heute die Kleidung von Prominenten wie Paris Hilton und Heidi Klum zieren, der Frankfurter nennt ihn einen der besten Techniker in der Szene. Auch Leo Zulueta, der die mittlerweile omnipräsenten „Tribals“ in den neunziger Jahren populär machte, habe ihm viel beigebracht. Diese „Ausbildung“ wüssten seine Kunden zu schätzen. Vom Bäcker bis zum Bankangestellten sei alles dabei, sagt der Tätöwierer und plaudert ein bisschen aus dem Nähkästchen. Die 60 Jahre alte Frau, die es mit der großflächigen Tätowierung auf ihrem Rücken in die Schlagzeilen schaffte, hat er unter seinen Nadeln gehabt. Arbeitswerkzeug "tattoo-gun" Ebenso wie den Arzt, auf dessen bestes Stück er den Bundesadler stach, oder den Polen, der dachte, mit einem schwarzen „M“ auf der Stirn könne er – wie sein Vorbild in der japanischen Manga-Serie Dragonball – Energiebälle schleudern. Zweimal hatte Saniee-Ghomi ihn weggeschickt, bevor er ihn dann doch auf die Liege bat. Normalerweise, sagt er, habe er für „Spinnereien“ kein Verständnis. „Wenn Menschen zum Beispiel betrunken sind oder sich den Namen des Partners stechen lassen wollen, schicke ich sie schneller weg, als sie Tattoo sagen können. Manche Menschen muss man einfach vor sich selber schützen, und ich bin ja schließlich kein Arsch.“ Rausschneiden, abschleifen, „weglasern“ Drei Möglichkeiten gibt es laut Falk Ochsendorf, leitender Oberarzt der Hautklinik Frankfurt, um die unliebsam gewordenen Tätowierungen zu entfernen: Je nachdem, wie tief und mit welchen Farben es gestochen wurde, könne man es rausschneiden, abschleifen oder „weglasern“. Im Gegensatz zu den anderen Möglichkeiten blieben beim Lasern in der Regel keine Narben zurück, weshalb es noch immer die beliebteste Methode sei. „Wir zersprengen die Farbpartikel in der Haut mit sehr kurzen Lichtblitzen in kleine Bruchstücke“, sagt Ochsendorf. „Diese werden dann durch die Entzündungen, die an der betroffenen Stelle entstehen, nach außen und von den Lymphgefäßen nach innen abtransportiert.“ Entfernen lassen sich Tattos nur mit Mühe - oder gar nicht mehr Etwa alle acht Wochen wiederhole man diese Prozedur, je nach Aufwand müsse man dabei jeweils mit bis zu 250 Euro rechnen, so Ochsendorf. Bis das Tattoo vollständig entfernt ist, könnten so schon mal zwei Jahre vergehen. Besonders problematisch beim Entfernen sei die Kombination „Profi und bunt“, denn gut gemachte Tattoos seien meist sehr farbintensiv und daher schwer wegzulasern. Und viele Farben würden vom Laser gar nicht „erkannt“, sagt Ochsendorf. Bei braunen und gelben Tattoos hätte man beispielsweise keine Chance, sie mittels Laser zu entfernen. Auch Saniee-Ghomi kennt die Situation, wenn plötzlich unglücklich gewordene tätowierte Kunden in seinem Studio stehen. „Viele von ihnen können und wollen sich eine Laserbehandlung nicht leisten“, sagt er. Statt in die Hautklinik zu gehen, kämen sie dann wieder ins „Screwface“, um sich den unliebsamen Körperschmuck überdecken zu lassen – mit einem neuen Tattoo.


(Quelle:www.faz.net)
 
Piercing und Tattoo bei Diabetes?

Hautschmuck in Form von Bildern, Ringen oder Stäben fasziniert oder schockiert seit Menschengedenken. Der Eingriff in die eigene Haut bietet die Möglichkeit, den Körper nach persönlichen Wünschen selbst zu gestalten und zu verändern. Immer mehr Menschen mit den verschiedensten Lebensentwürfen möchten sich mit Tätowierungen oder Piercings schmücken. Dazu gehören natürlich auch Menschen mit der verbreiteten Erkrankung Diabetes mellitus. Ihnen wird jedoch häufiger davon abgeraten. Diese Ratschläge werden teils aus rein ästhetischen Gründen oder persönlicher Abneigung und teils wegen ernstzunehmender medizinischer Bedenken gegeben. Denn ein Piercing oder eine Tätowierung stellt – ähnlich einer Schönheitsoperation - einen Eingriff in den Körper und eine temporäre Verletzung der Haut dar. Durch das Austreten von Blut und durch Öffnen des Gewebes, steigt das Risiko von Entzündungen oder Infektionen. Da diese Risiken bei Diabetikern ohnehin erhöht sind, ist es notwendig sich vorher eingehend mit diesem Thema auseinanderzusetzen. Was sind Risiken beim Tätowieren oder Piercen? Wenn man die Haut verletzt, tritt meistens Blut aus. Blut kann Überträger unheilbarer Krankheiten wie AIDS oder Hepatitis sein. Da in einem Tattoo- oder Piercingstudio mit Nadeln, Kanülen und Farbbehältern gearbeitet wird, kann es bei mangelhafter Hygiene – schlimmstenfalls durch Verwenden einer Nadel für mehrere Kunden- zu einer Infektion kommen. Ein weiteres Risiko stellt der Abheilprozess des neuen Körperschmucks dar: Wenn der Träger in dieser Phase nicht bereit ist sein neues Piercing oder Tattoo mehrmals täglich zu säubern und zu pflegen, kann es auch hier zu unangenehmen bis gefährlichen Wundinfektionen kommen. Auch der Schmuck oder die Farbe können problematisch sein: Einige Menschen sind gegen diese Farben allergisch. Schmuck mit hohem Nickelanteil oder rauer Oberfläche lässt die Haut schlecht heilen. Wie kann man Infektionen beim Piercen oder Tätowieren verhindern? Sowohl Piercer und Tätowierer als auch ihre Kunden sind dafür verantwortlich, dass nicht zu Infektionen kommt. Tattoo- und Piercingstudios müssen hygienisch und mit sterilen Geräten arbeiten. Einige Tätowierer und Piercer haben sich zu Organisationen zusammengeschlossen, deren Mitglieder mit ihren strengen Hygieneauflagen die Sicherheit und Gesundheit ihrer Kunden gewährleisten. Dazu gehören beispielsweise die Deutschen Organisierten Tätowierer (D.O.T.) sowie die Erste Organisation Professioneller Piercer (opp-ev). Studios, die zu den Mitgliedern dieser Organisationen gehören, werden regelmäßig überprüft. Welches Studio ist geeignet? Grundsätzlich ist jedes Studio geeignet, welches unter hygienischen Bedingungen mit sterilem Material und einer guten Kundenberatung arbeitet. Da es aber vielfach unseriöse Angebote gibt empfiehlt es sich dringend, das entsprechende Studio vorher genau in Augenschein zu nehmen. Hier sind einige Kriterien aufgelistet: Sind die Räume sauber und ordentlich? Wird in den Arbeitsräumen weder geraucht noch gegessen? Erhalten Sie eine ausführliche Beratung, bei der Ihre Fragen geklärt werden können? Werden Ihnen detaillierte Pflegeanweisungen und –mittel zur Verfügung gestellt? Zieht der Piercer/Tätowierer unmittelbar vor einem Eingriff originalverpackte Einweghandschuhe und einen Mundschutz an? Benutzt der Piercer/Tätowierer nur sterilisierte Geräte und originalverpacktes Material? Können diese Fragen nach der Besichtigung des Studios mit „Ja“ beantwortet werden, erfüllt es in der Regel die Mindeststandards. Welche Art des Piercens oder Tätowierens sollte man meiden? Um eine hygienische Arbeitsweise zum Ausschluss von Infektionskrankheiten zu gewährleisten bedarf es eines Studios, welches die oben beschriebenen Kriterien erfüllt. So genannte Tattoo und Piercing Conventions in Hallen oder unter freiem Himmel können diese Standards kaum oder gar nicht gewährleisten. Auch Angebote von Piercing oder Tattoos zu sehr geringen Preisen sollte man äußerst kritisch sehen. Vielfach wird hier weder fachgerecht noch hygienisch gearbeitet. Dazu gehört beispielsweise die Verwendung von Ohrlochpistolen, die absolut ungeeignet und unhygienisch sind sowie das Einsetzen von minderwertigem Schmuck. Unbedingt abzuraten ist von Touristenangeboten im Ausland, schlimmstenfalls am Strand, da dort die hygienischen Bedingungen katastrophal sein können.


(Quelle:www.diabetesgate.de)

 
Piercing und Tattoo bei Diabetikern

Piercing und Tattoo bei Diabetikern Hautschmuck in Form von Bildern, Ringen oder Stäben fasziniert oder schockiert seit Menschengedenken. Der Eingriff in die eigene Haut bietet die Möglichkeit, den Körper nach persönlichen Wünschen selbst zu gestalten und zu verändern. Mit der medialen Aufbereitung dieses Themas erfuhr das Stechen und Färben menschlicher Haut eine zusätzliche Steigerung seiner Popularität und Gesellschaftsfähigkeit. Was sind die besonderen Risiken des Piercens und Tätowierens bei Diabetikern? Diabetiker haben einen veränderten Stoffwechsel. Zu den Folgeerkrankungen und Begleiterscheinungen eines Diabetes können gestörte Durchblutung und Wundheilung, Nervenschäden oder höhere Anfälligkeit für Infektionen gehören. Diese Faktoren können den Wundheilungsprozess verlangsamen oder sogar verhindern. Außerdem ist es möglich, dass der Stressfaktor, den der bevorstehende Termin vielleicht auslöst, den Blutzuckerspiegel schwanken lässt. Sollte man deshalb kategorisch auf diesen Körperschmuck verzichten? Auf diese Frage gibt es keine pauschale Antwort, denn jeder Diabetes mellitus ist individuell. Grundsätzlich gilt: Man sollte in jedem Fall vorher den Arzt befragen. Wer sich nicht sicher ist, ob dessen Ratschlag vorurteilsfrei ist, sollte den Arzt ausdrücklich fragen, welche Faktoren in seinem Fall dagegen sprechen. Im Zweifelsfall kann man sich eine Zweitmeinung einholen. Einige Hinweise kann man jedoch auch selbst erkennen: Bei einem gut eingestellten Diabetiker mit einem HbA1-Wert zwischen minimal 4,5 und maximal 6,5 Prozent, ohne schwere Blutzuckerschwankungen, der weitgehend beschwerdenfrei lebt, spricht nichts dagegen - vorausgesetzt der Arzt erhebt keine Einwände. Unter Wundheilungsstörungen leiden auch Nicht-Diabetiker. Bei guter Pflege und regelmäßiger Kontrolle kann das Piercing oder die Tätowierung dennoch abheilen, es dauert unter Umständen aber länger. Sollte man den Piercer oder Tätowierer vorher über den Diabetes informieren? Theoretisch muss man über Diabetes mit niemandem als dem behandelnden Arzt sprechen. Allerdings ist eine Aufklärung des Piercers oder Tätowierers aus praktischen Gründen dringend zu empfehlen: Gute Piercer und Tätowierer bieten Nachkontrollen ihrer Arbeiten an. Kleinere Komplikationen können aber nicht richtig eingeschätzt werden, wenn eine Krankheit verschwiegen wird. Auch während einer so genannten Tattoo Session kann es durch die körperliche Belastung von Schmerz und Stress unter Umständen zu Blutzuckerschwankungen kommen. Das Gegenüber weiß dann aber nicht, warum es dem Kunden plötzlich schlechter geht und kann im schlimmsten Fall auch nicht mit Traubenzucker helfen oder Sanitäter informieren. Darüber hinaus kann die Größe eines Motivs mehrere Stunden oder Sitzungen erfordern, das Einbringen von Farben in die Haut mit Nadeln wird unterschiedlich schmerzhaft empfunden. Wenn man dem Tätowierer nicht vertraut oder er unsympathisch ist, wird die Entstehung des Tattoos vermutlich eine sehr unangenehme Erfahrung werden. Ein gewisses Grundvertrauen und Sympathie gegenüber der Person, die mit der eigenen Haut arbeitet, trägt wesentlich dazu bei, dass Tätowierung oder Piercing von Beginn an zu einem positiven Erlebnis werden.

(Quelle:www.diabetesgate.de)

 
Bundesregierung will Meldepflicht für Piercing- und Tattoo-Opfer

Bundesregierung will Meldepflicht für Piercing- und Tattoo-Opfer Bei Kassenpatienten sollen Ärzte künftig melden müssen, wenn es infolge von Schönheitsoperationen, Tätowierungen oder Piercings zu Gesundheitsschäden kommt. Das Bundesgesundheitsministerium (BMG) bestätigte, dass eine entsprechende Gesetzesänderung in Vorbereitung ist. Das BMG bestätigte am Samstag einen Bericht des Magazins „Der Spiegel“, dass eine entsprechende Gesetzesänderung in Vorbereitung sei. Auf diese Weise könnten die Patienten durch ihre Kassen für die Behandlungskosten in Regress genommen werden. Medizinerverbände kritisierten die Pläne scharf. Mediziner wollen Patienten nicht anschwärzen Bereits mit der Gesundheitsreform in diesem Frühjahr wurde beschlossen, dass die Betroffenen die Behandlung künftig im Wesentlichen selbst bezahlen müssen, wenn es nach einer medizinisch nicht notwendigen Behandlung zu Schwierigkeiten kommt. Nach „Spiegel“-Informationen scheiterte das Vorhaben in der Praxis bislang daran, dass die meisten Mediziner ihre Patienten nicht anschwärzen wollten. Ärzteverbände und Sozialverbände fordern Rücknahme der Pläne Der Präsident des Sozialverbandes Deutschland, Adolf Bauer, warf Gesundheitsministerin Ulla Schmidt (SPD), vor, Ärzte zu Handlangern der Krankenkassen machen zu wollen. „Es ist absolut inakzeptabel, dass die ärztliche Schweigepflicht ausgehöhlt wird“, erklärte Bauer am Sonntag in Berlin. (dpa)



(Quelle:/www.haufe.de)
 
Piercings und Tattoos: Können Eltern es verbieten?

Spätestens seit "bauchfrei" zum Muß im deutschen Modesommer geworden ist, sind die silbernen oder bunt glitzernden Piercings am Nabel beinahe Standard. Was dem einen verführerisch erscheint, sehen Eltern minderjähriger Kinder oft ganz anders. Am liebsten würden es viele verbieten, dass sich ihr Nachwuchs für den Körperschmuck "stechen" lässt. Ihre rechtlichen Möglichkeiten dazu sind aber gering. Und die Erfahrung zeigt: Kids, die sich piercen lassen wollen, finden einen Weg. Mittlerweile schon normal solch ein Bauchnabelpiercing. Quelle: pixelio.de Die Diskussion ins Rollen gebracht hat der Vater einer 13-Jährigen. Er hatte beim Petitionsausschuss des Bundestages beanstandet, dass sich seine Tochter ohne seine Einwilligung ein Bauchnabel-Piercing stechen ließ und er nicht rechtlich gegen den Studiobetreiber vorgehen könne. Rechtliche Möglichkeiten der Eltern scheinen gering Wie bei einer Blinddarmoperation oder beim Zähneziehen handelt es sich nach Auskunft des Justizministeriums beim Piercen strafrechtlich gesehen um eine Körperverletzung. Dies fällt nicht ins Gewicht, wenn der Betroffene seine Einwilligung gibt - egal, ob Kind oder Erwachsener. Die Fähigkeit zu dieser Einwilligung sei keine Frage des Alters, sondern "der geistigen und sittlichen Reife", sagt das Bundesjustizministerium. Fazit: Ein Piercer macht sich also nur dann nicht strafbar, wenn der Jugendliche einschätzen kann, worauf er sich einlässt. Und das ist "eine Entscheidung im Einzelfall", resümiert das Ministerium. Hat der Jugendliche die Reife nicht, ist der Piercer nur mit der Einwilligung der Eltern strafrechtlich aus dem Schneider. Eltern haben oft Probleme ein Piercing-Wunsch des Nachwuchses zu unterbinden. Quelle: pixelio.de Zivilrechtlich hat das Piercen seine Tücken "Wir versuchen Kinder vor Alkohol und Nikotin zu schützen, aber das Piercen hat scheinbar noch keine Aufmerksamkeit in der Politik gefunden", beklagt die Vorsitzende des Petitionsausschusses, Marita Sehn (FDP). Die momentane rechtliche Lage sei eine "Grauzone" für Eltern und für die Betreiber der Studios. Die Politikerin bezweifelt, dass jeder Piercer einschätzen kann, ob die Jugendlichen mit einer fixen Idee oder nach langem Nachdenken über die Gefahren des Körperschmucks ins Studio kommen. Zumindest für Jugendliche unter 16 Jahren sollte die Einwilligung der Eltern Pflicht sein. "Dann hätten sowohl Eltern als auch die Studiobetreiber eine verbindliche Rechtsgrundlage." Auch zivilrechtlich hat das Piercen seine Tücken. So muss sich der Betreiber eines Studios fragen, ob er mit seiner jungen Kundschaft überhaupt einen rechtsgültigen Vertrag abschließen kann. Rechtsexperten beschwichtigen: Bei durchschnittlich 60 Euro Kosten falle der Körperschmuck unter den "Taschengeld-Paragraphen", so der Oldenburger Experte für Familienrecht, Wolfgang Schwackenberg. Danach können Jugendliche Verträge abschließen, soweit sie nicht eine Summe überschreiten, die sie üblicherweise monatlich als Taschengeld zur Verfügung haben. Ob bei diesem Piercing auch nach dem Ausweis gefragt wurde? Quelle: pixelio.de Manche Jugendliche kämen mit Fremden, die sich als Eltern ausgäben Eltern könnten ihr Erziehungsrecht - ebenfalls im Bürgerlichen Gesetzbuch verankert - ins Feld führen und den Kindern das Piercen verbieten. Schwackenberg warnt davor, sich bei Familienstreitigkeiten am Gesetzestext zu orientieren. "Piercing ja oder nein" sei eine Frage der Erziehung. "Da kann man nicht immer nach dem Staat rufen." Einige Piercer haben sich selbst geholfen: Die Organisation Professioneller Piercer in Aachen rät den 24 angeschlossenen Studios (bundesweit gibt es etwa 2000 Piercing-Studios), den Körperschmuck bei Jugendlichen ab 14 Jahren nur in Begleitung ihrer Eltern zu stechen. Alle müssen sich ausweisen. Denn manche Jugendliche kämen mit Fremden, die sich als Eltern ausgäben.


(Quelle:www.kwick.de)
 
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